Hückelhoven: Bei Mülltrennung noch großer Nachholbedarf

Hückelhoven : Bei Mülltrennung noch großer Nachholbedarf

IPro Kopf produzierten die Hückelhovener im vorigen Jahr 153,4 Kilo Hausmüll. Damit liegt die Stadt Hückelhoven erst an dritter Stelle hinter Heinsberg (186,1 Kilo) und Erkelenz (174,2 Kilo).

Dies geht aus der Abfallstatistik hervor, die der Kreis Heinsberg in seiner Funktion als öffentlich rechtlicher Entsorgungsträger für das Jahr 2006 vorgelegt hat. Nicht verwertbarer Sperrmüll wird in Hückelhoven weitaus weniger gesammelt als in den Nachbarkommunen.

Mit 14 Kilo pro Kopf belegten die Hückelhovener Platz sechs. Zum Vergleich: In Wegberg (zweiter Platz) wurden im Vergleichszeitraum rund 20 Kilo gesammelt. Verbessert werden müsse nach Ansicht der Verwaltung die Mülltrennung.

Im Bereich des Bio- und Grünabfalls produzierten die Einwohner rund 119 Kilo pro Kopf. Es sei davon auszugehen, dass viel Biomüll noch im Hausmüll lande. Dieser könne jedoch über die Biotonne kostengünstiger entsorgt werden. Die Jahresgebühr für eine 60-Liter-Tonne beträgt rund 51 Euro, 120 Liter kosten 62,88 Euro und 240 Liter rund 86 Euro pro Jahr.

Auch beim Altpapier müsse verstärkt auf die Mülltrennung geachtet werden. Auch hier liegt Hückelhoven mit rund 72 Tonnen pro Einwohner ebenfalls hinter den Nachbarstädten.