Kreis Heinsberg: Bei mehr als 15 Stunden muss Erlaubnis her

Kreis Heinsberg : Bei mehr als 15 Stunden muss Erlaubnis her

Das Kreisjugendamt und die Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg reagieren mit einem neuen Qualifizierungsprogramm auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Kinderbetreuung.

Denn die Kindertagespflege gewinnt neben der „klassischen” Kinderbetreuung in einer Kindertageseinrichtung zunehmend an Bedeutung.

Am Dienstag, 4. März, beginnt im Kreis Heinsberg ein neuartiges Vorbereitungsseminar in Sachen „Kindertagespflege”. Unter Kindertagespflege versteht man die Betreuung von einem oder mehreren Kindern im Alter zwischen 0 und 14 Jahren in der eigenen Familie.

Zielgruppe für diese Form der Kinderbetreuung sind vor allem Familien mit Kindern unter drei Jahren und solche, die wegen Berufstätigkeit oder Ausbildung der Eltern einen flexiblen Betreuungsbedarf haben. Es handelt sich um einen Betreuungsbedarf, der durch Kindertagesstätten und schulische Angebote nicht abgedeckt werden kann.

Der Gesetzgeber hat vor kurzem noch einmal die Anforderungen an die Qualität der Betreuung erhöht. Wer ein fremdes Kind gegen Entgelt mehr als 15 Stunden in der Woche betreuen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis des zuständigen Jugendamts.

Das Jugendamt erteilt die Erlaubnis, wenn die Person dafür geeignet erscheint und die nötige Sachkompetenz nachweisen kann. Um diese Sachkompetenz nachzuweisen, ist die Qualifizierungsmaßnahme, die nun Kreisjugendamt und Volkshochschule neuerdings anbieten, geeignet.