Städteregion: Barrieren in der Wohnung rechtzeitig abbauen

Städteregion : Barrieren in der Wohnung rechtzeitig abbauen

Wird es schwierig, in die Badewanne zu steigen? Ist es mühevoll, die Treppen zur Haustür zu bewältigen? Wer Barrieren im Wohnraum abbauen will oder muss, kann sich bei der Pflege- und Wohnberatung in der Städteregion informieren.

„Die individuellen Lebens- und Wohnbedürfnisse können sich aus vielen Gründen ändern“, weiß Doris Dirksen vom Wohnberatungs-Team. „Meistens muss die Wohnung angepasst werden, wenn Menschen älter oder pflegebedürftig werden, damit sie ihren Alltag weiter bewältigen können. Aber auch ein Unfall oder eine schwere Krankheit können dazu führen.“

Dirksen und zwei ihrer Kolleginnen bieten individuelle Beratung zur Anpassung der Wohnung. Diese kann am Telefon, bei einem Termin im Haus der Städteregion in Aachen oder auch bei den Ratsuchenden vor Ort erfolgen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten und bei Bedarf auch Unterstützung, wenn es darum geht, Anträge zu stellen. Die Beratung ist neutral und kostenlos. Auf Anfrage sind auch kostenlose Info-Vorträge für Gruppen möglich, zum Beispiel in Vereinen oder Unternehmen.

Einen Tipp hat Doris Dirksen für alle, die darüber nachdenken, ihr Badezimmer zu modernisieren oder den Eingangsbereich zu ihrem Haus umzugestalten: „Auch wenn es noch nicht um das Thema Alter oder Pflege geht: Barrieren abzubauen, lohnt sich immer.“ Die Beratungsangebote können alle Bürgerinnen und Bürger in Anspruch nehmen.

Kontakt zur Wohnberatung kann man per E-Mai an wohnberatung@staedteregion-aachen.de aufnehmen. Für Aachen, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath und Würselen ist Doris Dirksen, Telefon 0241/5198-5015, zuständig, für Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler und Stolberg ist es Katharina Wittich, Telefon 0241/5198-5066.