Kreis Heinsberg: Bäcker überzeugen mit Bestleistungen

Kreis Heinsberg : Bäcker überzeugen mit Bestleistungen

Es waren insgesamt 60 Brote, die dem Qualitätsprüfer Karl-Ernst Schmalz vom Institut für Qualitätsprüfung von Backwaren im Gebäude der Kreissparkasse in Erkelenz vorgelegt wurden. Insgesamt 19 Brote wurden mit „sehr gut“ bewertet, 32 mit „gut“. Von den 34 Mitgliedsbetrieben der Bäckerinnung des Kreises Heinsberg hatten sich 19 Betriebe an der öffentlichen Brot- und Brötchenprüfung beteiligt.

Für die vielen Gäste im Hauptsitz der Kreissparkasse war die Erkenntnis beruhigend, dass sich das Brot und seine Hersteller einer strengen Qualitätskontrolle unterziehen müssen.

Kriterien der Bewertung waren ein sauberes, gleichmäßiges und appetitanregendes äußeres Erscheinungsbild, die Oberflächen- und Krusteneigenschaft, die Lockerung und das Krumenbild, die Struktur und Elastizität und nicht zuletzt der Geruch und der Geschmack. In den einzelnen Kategorien konnten jeweils bis zu fünf Punkte erreicht werden. Betriebe, denen insgesamt 100 Punkte zuerkannt wurden, konnten sich über die Note „sehr gut“ freuen. Bei der Brotprüfung waren das immerhin 31 Prozent der teilnehmenden Betriebe der Bäcker-Innung Heinsberg.

Im Foyer in der Kreissparkasse zog köstlicher Geruch in die Nasen der Kassenbesucher. Einige verweilten am Stand der Bäcker-Innung und verfolgten so die Arbeit vom Brotprüfer Karl-Ernst Schmalz. Als Obermeister der Bäcker-Innung Heinsberg freute sich Edwin Mönius über die beachtliche Teilnehmerzahl an der öffentlichen Brot- und Brötchenprüfung.

Schließlich war die Teilnahme an der Prüfung freiwillig. In diesem Jahr registrierten die Veranstalter so viele eingereichten Proben wie noch nie zuvor. Edwin Mönius betonte, dass man im Bäckerhandwerk größten Wert auf Qualität lege.

Weiter verbessern

Alle teilnehmenden Betriebe erhielten einen detaillierten Bericht über ihre Produkte und somit auch einen Anreiz, die Brote und Brötchen weiter zu verbessern. Dankesworte richtete der Obermeister an die Kreissparkasse Heinsberg, die auch in diesem Jahr wieder ihre Räume für die öffentliche Brot- und Brötchenprüfung zur Verfügung stellte“.

(koe)