Erkelenz: Aus Gedenken folgt ein Auftrag

Erkelenz : Aus Gedenken folgt ein Auftrag

Hocherfreut über die große Resonanz zeigte sich Bürgermeister Peter Jansen, als er am Dienstag zum Gedenken der Opfer der Reichspogromnacht 1938 auf dem jüdischen Friedhof an der Neußer Straße in Erkelenz einen Kranz niederlegte.

Unterstützung erhielt er dabei von seinen Stellvertretern Christel Honold-Ziegahn und Theo Clemens.

In der Tat war die Zahl der Anwesenden bei dieser Erkelenzer Traditionsveranstaltung deutlich höher als in den Vorjahren. Der Bürgermeister vermutete einen Grund hierfür vielleicht in den Ereignissen vom vergangenen Samstag beim Aufmarsch der „Offensive Grenzland”.

Der 9. November eines jeden Jahres reflektiere auf die schrecklichen Ereignisse des Jahres 1938, als unter dem Unrechtsregime der Nazis Synagogen der jüdischen Mitbürger zerstört, Friedhöfe geschändet und viele Menschen verhaftet und getötet worden seien.

Sicher sei es der Sinn eines solchen Tages, sich der Opfer zu Ehren in Trauer zurückzubesinnen, meinte Peter Jansen.

Aus diesem Gedenken und der Erinnerung müsse der Aufruf und Auftrag erfolgen, alles zu tun, eine Wiederholung dieser schrecklichen Ereignisse zu verhindern und sich für den Frieden einzusetzen, appellierte der Bürgermeister abschließend und fand damit die uneingeschränkte Zustimmung der Bürger.