Erkelenz: „Augenweide” war ein echter Ohrenschmaus

Erkelenz : „Augenweide” war ein echter Ohrenschmaus

Mit einer „Quetschkommode”, einem Tambourin, einer Fidel und zwei bis drei Gitarren unterhielten fünf Musiker aus Brest in Weißrußland ihr Publikum bei einem Benefizkonzert im Johanniter-Stift in Erkelenz.

„Ontrada” (Augenweide) nennt sich das Quintett, das sich im wesentlichen auf russische Zigeunermusik spezialisiert hat.

Das Benefizkonzert zugunsten der Opfer der Tschernobyl-Katastrophe hatte der Verein Lichtblick auf die Beine gestellt. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt vor allem Kindern in Weißrußland zu helfen, denn immer noch leiden viele Kinder an den Folgen des Reaktorunfals in Tschernobyl.

Lichtblick hat schon einiges erreicht. So fahren die Vereinsmitglieder mehrmals im Jahr mit etlichen Sach- und Geldspenden nach Weißrußland, um dort vor Ort zu helfen. Im Johanniter-Stift in Erkelenz hat Lichtblick schon vor rund eineinhalb Jahren ein Konzert organisiert. Damals war ein Knabenchor aus Weißrußland hier.

„Ontrada” verstand es, sein Publikum mit einem Ohrenschmaus zu unterhalten. Dabei umfasste das Repertoire der 18 bis 38 Jahre alten Künstler etliche Volkswaisen, Romanzen bis hin zum fröhlichen Stimmungslied.

Die Musiker werden insgesamt zwei Wochen in Erkelenz verbringen. In dieser Zeit werden sie noch einige weitere Konzerte unter anderem in der Domstadt Köln und in Meerbusch-Büderich geben. Bei allen Konzerten ist der Eintritt frei. Spenden zugunsten der Tschernobyl-Opfer werden immer gern entgegengenommen.