Erkelenz-Granterath: Aufgaben miteinander und tatkräftig lösen

Erkelenz-Granterath : Aufgaben miteinander und tatkräftig lösen

„Wenn alle mitmachen, schaffen wir viel!” Mit diesem Fazit beendete Bürgermeister Peter Jansen seine Ansprache auf dem Neujahrsempfang am Samstag in der Granterather Mehrzweckhalle. In seiner Rede vor Gästen aus Wirtschaft, Politik und Vereinen ging er auf das geleistete des vergangenen Jahres ein und umriss die Schwerpunkte der aktuellen Aufgaben.

Er betonte, dass die Granterather Mehrzweckhalle nicht nur wegen des derzeitigen Neubaus der Stadthalle für den Neujahrsempfang ausgewählt worden sei. Vielmehr sei man bemüht, neben der Stadtmitte auch die neun Stadtbezirke in das offizielle Leben der Stadt einzubeziehen.

Diese Vielzahl der Mehrzweckhallen im Erkelenzer Stadtgebiet sei von der Gemeindeprüfungsanstalt als zu „umfangreich und kostenintensiv” für eine Stadt dieser Größenordnung eingestuft worden. Doch in Erkelenz, so hob Jansen hervor, halte man gerne diese Einrichtungen zur kostenlosen Nutzung für die Vereine bereit.

Das Jahr 2007 habe in Erkelenz unter dem Motto „Das Jahr der Bauarbeiten” gestanden. Die im letzten Jahr begonnen Baumaßnahmen werden auch in diesem Jahr das Bild der Stadt prägen. Neben den Neubau der Stadthalle nannte Jansen vor allem die neue Mensa an der Gemeinschaftshauptschule. Auch das Offene Ganztagsangebot an acht der neun Erkelenzer Grundschulen sei mit notwendigen Investitionen in Baumaßnahmen verbunden.

Auch in diesem Jahr sei die größte zu bewältigende Aufgabe „umsiedlungsbedingt”. Er erneuerte seine Zusage, dass die soziale Infrastruktur in den Umsiedlungsorten in vollem Umfang erhalten bleibe. „Der Standard des Ersatzes kann nur der aktuelle hohe Erkelenzer Standard sein”, betonte er. In Erkelenz habe man akzeptieren müssen, für die Energieversorgung Opfer zu bringen. Von den für die Unternehmens- und Energiepolitik Zuständigen forderte er großzügige Unterstützung, schnelle Entscheidungen und unbürokratische Abwicklungsverfahren. Die Begleitung der betroffenen Menschen bleibe zentrale Aufgabe, „der wir uns stellen”.