Erkelenz: Auf Tour nach Hamburg Hospiz im Sinn

Erkelenz : Auf Tour nach Hamburg Hospiz im Sinn

Die Gruppe der Tour de Jumelage, die in diesem Jahr aus von 18 Hobby-Rennradfahrern und fünf Autofahrern als Begleiter zur Absicherung und Verpflegung besteht, macht sich ab Samstag zum neunten Mal auf eine einwöchige radsportliche Etappenfahrt der Sonderklasse.

Diesmal ist nach über 870 Kilometer die Hansestadt Hamburg als Ziel.

Das Alter der Teilnehmer liegt zwischen 30 und 65 Jahren. „Jedenfalls sind wir alle fit genug, um diese körperliche Strapaze, und diese beinhaltet die Tour ohne Zweifel, bewältigen zu können”, versichert Gerd Helfer, einer der Organisatoren dieser Fahrt der Partnerschaft. Wöchentliches Training vom Frühling bis zum Herbst und im Winter Spinning in einem Fitnesscenter stehen auf dem Programm.

„Wir sind kein Verein, sondern ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten, die Freude am sportlichen Radfahren haben und dies mit einem guten Zweck verbinden möchten, dem Spenden sammeln für das Erkelenzer Hospiz, wobei uns einige Erkelenzer Schulen und Firmen seit Anfang an tatkräftig unterstützen.”

Bei der Streckenplanung sucht Helfer nicht unbedingt den direkten oder schnellsten Weg. „Wir suchen uns anhand von aussagekräftige Straßen- und Satellitenkarten möglichst landschaftlich reizvolle Nebenstraßen aus, die vermuten lassen, dass der Autoverkehr uns nicht allzu sehr behindert und wir auch nicht die Autofahrer nerven.”

Bundesstraßen seien nach Möglichkeit tabu, erklärt der Vermessungsingenieur. Eine Bedingung gibt es bei der Streckenplanung: Die Straßen und Wege müssen asphaltiert sein, denn Rennräder benötigen glattflächigen Belag. Rastmöglichkeiten wollen ausgesucht sein, preisgünstige Unterkünfte, die die große Gruppe lediglich für eine Übernachtung aufzunehmen bereit sind, wollen gefunden werden.

Um bei der Tour keine unliebsamen Überraschungen zu erleben, wird einige Monate vor dem Starttermin die gesamte Strecke mit dem Auto erkundet. Straßenabschnitte, die sich als ungeeignet erweisen, oder Unterkünfte, die nicht den Erwartungen entsprechen, werden spontan umgeplant.