Merken: Auf dem Rad geht‘s gegen den Westwind rund um Merken

Merken : Auf dem Rad geht‘s gegen den Westwind rund um Merken

Stramme Waden, strammes Tempo — aber auch strammer Westwind. „Zu dieser Jahreszeit ist die Strecke an vielen Stellen windanfällig“, weiß Oliver Schweigel vom Radrennclub Düren-Merken, was die Radsportler bei den Rennen Rund um Merken am Sonntag, 29. März, erwartet.

Ein Umstand, der speziell den Einzelkämpfern bei den längeren Distanzen einen Erfolg vermiesen könnte: „Die Entscheidungen werden eher in Kleingruppen fallen. Es gab auch in den vergangenen Jahren fast nie einen Massensprint des Hauptfeldes.“

In sieben Klassen sowie in drei Kinderrennen werden etwa 500 Radler um die Plätze kämpfen. Eine Runde führt über 2,5 Kilometer vom Start- und Zielpunkt an der Roermonder Straße über den Verbindungsweg und die Gertrudistraße. Es ist somit die kürzeste Renndistanz für die ganz Kleinen.

Für die Schleife über 80 Kilometer der Klassen Elite Kontinental Team (KT) und A/B ab 16 Uhr rechnen Schweigel und Peter Held, Kassierer des RCC, mit 60 bis 100 Teilnehmern. Fahrer aus Belgien und den Niederlanden sind auch gemeldet.

„Es starten bis zu drei Kontinental-Teams, das entspricht etwa der dritten Liga im Radsport“, äußert Held. Dass es vermutlich nicht mehr werden, liege daran, dass zeitgleich noch zwei Rennen in Deutschland stattfinden. Vom RCC gilt U19-Fahrer Andi Dürre als ein Favorit über die 55 Kilometer ab 10.30 Uhr. Um 14.05 Uhr ertönt das Startsignal für die Elite C mit dem wohl größten Starterfeld.

„Den größten Zuschaueransturm wird’s wohl nachmittags geben, wenn die Kleinen fahren“, sagt Held. Für die jüngsten Hobbyradler wie für das Jedermann-Rennen gilt: erste „Rennluft“ schnuppern. „Das Jedermann-Rennen ist für Leute ohne Rennrad. Jeder kann mitfahren und sich noch am Renntag anmelden“, werben Held und Schweigel. Die Voraussetzungen: ein verkehrstüchtiges Fahrrad und ein Sturzhelm — und strammes Tempo gegen den Wind.

(cro)