Heinsberg: Auch das Erben hat so manche Tücken

Heinsberg : Auch das Erben hat so manche Tücken

Bedarf erkannt und reagiert: Nachdem im letzten Jahr insgesamt etwa 1900 Besucher die drei Vorträge im Rahmen der 1. Heinsberger Erbrechtstage verfolgten, gibt es in diesem Jahr eine Fortsetzung der informativen Veranstaltungsreihe.

Auch die 2. Heinsberger Erbrechtstage in der Stadthalle werden wieder vom Netzwerk Deutscher Erbrechtsexperten (http://www.ndeex.de) mit Unterstützung der Heinsberger Volksbank und unserer Zeitung durchgeführt.

Die juristischen Spezialisten in Sachen Nachlassregelung werden an mehreren Abenden zahlreiche wichtige Themen beleuchten, damit schon im Vorfeld eines Trauerfalls Probleme oder gar Ärger vermieden werden können.

Die Erbrechtstage starten mit einer Telefonaktion in den Räumen unserer Zeitung am Mittwoch, 10. November, von 17 Uhr bis 18.30 Uhr. Rechtsanwalt Klaus Becker aus Aachen, Rechtsanwalt Hans-Oskar Jülicher aus Heinsberg und Rechtsanwalt Stefan Konrad aus Bielefeld werden unter folgenden Nummern Anrufern Rede und Antwort zum Thema Erbrecht stehen: 02452/1571332, 02452/1571335 und 02452/1571336.

Der Eröffnungsvortrag findet am Dienstag, 16. November, um 19.30 Uhr in der Stadthalle statt. Thema ist „Die häufigsten Irrtümer im Erbrecht”. Referent ist Rechtsanwalt Hans-Oskar Jülicher aus Heinsberg. Jülicher ist zertifizierter Erbrechtsspezialist (DVEV).

Am Freitag, 19. November, um 19.30 Uhr, hält Rechtsanwalt Bernhardt Klinger aus München einen Vortrag mit dem Thema „Steueroptimal erben und vererben - Tipps und Gestaltungsvorschläge für eine kluge Nachlassplanung ”. Klinger ist unter anderem Herausgeber des Münchener Prozessformularbuches Erbrecht.

Am Donnerstag, 25. November, um 19,30 Uhr, lautet das Thema „Todesfall und Bank - wie sorge ich vor?”. Referenten werden wiederum Rechtsanwalt Hans-Oskar Jülicher sowie Rechtsanwalt Heinz Drösser vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband aus Köln sein. Es geht um erbrechtliche Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Tod eines Angehörigen stellen können und dessen Auswirkungen auf die Konten, Bankvollmachten, Verträge und alles, was mit der Bank zu tun hat.

Den Abschluss bilden am Donnerstag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr, zwei Vorträge: „Das Behindertentestament” und „Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung” . Die Vortäge werden gehalten von den Rechtsanwälten Thomas Maulbetsch aus Mosbach und Wolfgang Roth aus Obrigheim. Roth ist langjähriger Dozent an der staatlichen Berufsakademie in Mosbach (Fachbereich Recht) sowie gemeinsam mit Rechtsanwalt Maulbetsch Veranstalter der„Mosbacher Erbrechtstage”.

Der Eintritt für sämtliche Veranstaltungen ist wieder frei. Anmeldungen werden jedoch erbeten, damit eine entsprechende Bestuhlung vorgenommen werden kann. Es wird rechtzeitig vor den Erbrechtstagen ein Flyer herausgegeben werden, auf dem sich auch Anmeldekarten befinden. Er wird bei der Heinsberger Volksbank, der Geschäftsstelle der Heinsberger Zeitung und im Rathaus ausliegen sowie im Stadtgebiet über die Zeitung verteilt werden.