Langbroich: „Annelieschen und Johannes” größter Erfolg

Langbroich : „Annelieschen und Johannes” größter Erfolg

Die Aufführung des Märchens „Annelieschen und Johannes” war für die Jugendtheatergruppe des Langbröker Selfkanttheaters der bisher größte Erfolg.

Bei beiden Vorstellungen im Dorfzentrum von Langbroich-Harzelt wurden selbst Stehplätze nicht nur von den Zuschauern gerne in Kauf genommen, sondern bei der zweiten Vorstellung sogar zur Mangelware.

Einfach mitreißend agierten denn auch die Akteure auf der Bühne, sowohl Miriam Arnusch als „Annelieschen” als auch Gino Ronkartz, der als „Johannes” auf der Bühne stand. Michael Gossen gab dem „Zwergriesen” seine Gestalt, Jan Hennicken war der „Riesenzwerg”.

Für die entsprechende Waldkulisse, in der Annelieschen und Johannes in bester Eintracht mit den Tieren leben, hatte Leo Herfs als Bühnenbildner gesorgt. Das Leben ändert sich allerdings, als der Zahnstocherfabrikant „Raffzahn” ins Spiel kommt, der von Sebastian Arnusch verkörpert wurde. Er will den ganzen Wald abholzen, um daraus Zahnstocher herzustellen.

Mit leuchtenden Augen und voller Spannung verfolgten besonders die kleinen Gäste den Fortgang der Geschichte, in der auch Andrea Jansen als „Aquarella” die Wald- und Wasserfee sowie Linda Ronkartz und Anais Bomanns als Waldarbeiter Willi und Klaus mit von der Partie sind.

Immer wieder wandten sich die Akteure auf der Bühne an die Kinder im Zuschauerraum und bezogen sie in das Geschehen mit ein. Auf der Bühne erlebten die Zuschauer Sophie Hermanns als „Harry Hirsch” und Vivian Ronkartz im Kostüm des Dachs, Irina Ronkartz war der „Igel Stachilaus”, Andrea Jansen die „Weise Eule”.

Im Wald und damit auf der Bühne fanden sich außerdem „Hase Löffel” sowie „Tussie” und „Queenie”, die Punkermäuse, die von Laura Ringkens, Julia Jochims und Natalie Schoop dargestellt werden. Auch sie greifen in das Geschehen ein, ebenso wie die „Kneifzange Xantippe” alias Stefan Schroten und „Hugo Knötterbacke”, in dessen Kostüm Lea Scheufen schlüpfte.

Nicht zuletzt mit Hilfe der Kinder im Zuschauerraum fand die Geschichte schließlich - wie es bei einem schönen Märchen auch sein sollte - ein glückliches Ende. Als Regisseure zogen einmal mehr Maria Horrichs und Bernd Arnusch die Fäden hinter den Kulissen, während Isabelle Schlicher als Maskenbildnerin der Fantasie Flügel verlieh.