Hückelhoven: An St. Barbara soll eine „Factory Church” enstehen

Hückelhoven : An St. Barbara soll eine „Factory Church” enstehen

Die Factory Church, die Jugendkirche Hückelhoven, geht am Sonntag, 18. Dezember, geht an den Start. Mit der Veranstaltung „Talk Time” sind Jugendliche eingeladen, mit dem nigerianischen Priester Dr. Michael Anozie, der für Pfarrer Jürgen Frisch gekommen ist, über das Tagesevangelium und seine Predigt ins Gespräch zu kommen.

Im Anschluss an die Messe um 18 Uhr trifft man sich dazu im kleinen Pfarrsaal unterhalb der Kirche.

Die „Factory Church” lehnt sich mit ihrem Namen an die Geschichte der St.-Barbara-Kirche an, die in der Bergbausiedlung Anfang des letzten Jahrhunderts entstand, um den großen Zuzug durch die stetig wachsende Zeche und somit einer immer größer werdenden Belegschaft gerecht zu werden. Vor zwei Jahren wurde die Kirchengemeinden St. Lambertus und St. Barbara fusioniert.

Zwei große Kirchen mit einer kompletten Infrastruktur wird auf Dauer eine Kirchengemeinde nicht alleine finanzieren können.

Der St. Barbarakirche einen neuen pastoralen Schwerpunkt zu geben, kann ihr helfen, den Menschen in Hückelhoven erhalten zu bleiben.

Die Factory Church will in kleinen Schritten beginnen, mit ersten Veranstaltungen und einem kleinen Programm in der ersten Jahreshälfte 2012. Ein wöchentlicher Begegnungsort soll geschaffen werden und ab März den Jugendlichen zur Verfügung stehen.

Ein Team, bestehend aus sechs ehrenamtlichen Mitarbeitern, mit Unterstützung der Jugendbeauftragten Ingrid Beiten und unter Leitung von Gemeindereferent Achim Kück, kümmert sich um die Konzeptentwicklung und verantwortet die ersten Veranstaltungen.

Es ist beabsichtigt, auch mehr und mehr Jugendliche in die Verantwortung und Planung einzubeziehen.