Kreis Heinsberg: „Ambulant vor stationär im Freizeitbereich”

Kreis Heinsberg : „Ambulant vor stationär im Freizeitbereich”

Integrativen Angeboten für Behinderte und Nichtbehinderte winkt auch in diesem Jahr wieder eine besondere Förderung durch den Landschaftsverband Rheinland. „Wenn für Modellprojekte aus dem Kreis Heinsberg Fördermittel beantragt werden, würde mich das sehr freuen”, wies jetzt Sozialdezernentin Liesel Machat von der Kreisverwaltung Heinsberg auf diese zur Verfügung stehenden Mittel hin.

Auch 2008 wird es wieder eine Förderung von Modellprojekten „Ambulant vor stationär im Freizeitbereich” zur Integration von Menschen mit Behinderung in Sport-, Freizeit- und Kulturangeboten geben. Dabei sollen überwiegend solche Projekte finanziell unterstützt werden, die die Kriterien der Fördergrundsätze erfüllen.

Antragsberechtigt sind Sportvereine, Anbieter aus dem Bildungsbereich wie Schulen oder Weiterbildungseinrichtungen sowie Träger der Behindertenhilfe, Elterninitiativen und Selbsthilfegruppen. Im Rahmen der Modellprojekte sollen sowohl behinderte als auch nicht behinderte Menschen an der Maßnahme teilnehmen, oder die Maßnahme soll in besonderer Weise eine Integration fördern. Die teilnehmenden behinderten Menschen sollten erwachsene geistig Behinderte sein, die selbstständig mit oder ohne Betreuung leben und wohnen.

Der Abgabetermin für Förderanträge ist der 31. Januar. Die Anträge sind schriftlich an das Rheinische Sozialamt, Dezernat 7, 50663 Köln, zu richten. Dabei sind beizufügen: ausführliche Darstellung des Modellvorhabens, detaillierte Kosten- und Finanzierungsaufstellung, Stellungnahme über die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung sowie ein Zeitplan über die gesamte Maßnahme.