Kreis Heinsberg: Alles Gute für den „Aufbruch zu neuen Ufern”

Kreis Heinsberg : Alles Gute für den „Aufbruch zu neuen Ufern”

Gleich drei Abschlussfeiern gab es am Berufskolleg Ernährung - Sozialwesen - Technik.

Mehr als 370 Schülerinnen und Schüler aus 22 verschiedenen Klassen erhielten ihre Abschlusszeugnisse. Sie besuchten Schulformen wie die Vorklasse, das Berufsgrundschuljahr, die Berufsfachschule, die Fachschule oder die Fachoberschule.

Die Möglichkeiten beruflicher Orientierung reichen dabei von der Kinder- und Sozialpflege über die Sozialpädagogik und das Sozial- und Gesundheitswesen bis in den Bereich der Technik mit unterschiedlichsten Schwerpunkten: Bau-, Metall- oder Holztechnik sowie Informations- und Telekommunikation. Neben einer beruflichen Aus- oder Grundbildung erreichten viele Schülerinnen und Schüler den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10, andere die Fachoberschul- oder Fachhochschulreife. Außerdem konnte in diesem Jahr bereits zum dritten Mal eine Klasse von Erzieherinnen und Erziehern mit der Allgemeinen Hochschulreife ins Berufspraktikum entlassen werden.

„Zu neuen Ufern aufbrechen” lautete das Thema der von Schülern und Lehrern gemeinsam gestalteten Abschlussgottesdienste in der Bauchemer Pfarrkirche St.Josef. „Zu neuen Ufern aufbrechen”, das bedeute - so die Absolventen - den Mut zu haben, Abschied zu nehmen von Bekanntem, um neue Ziele und Herausforderungen anzusteuern, das bedeute aber auch, nicht allein seinen Weg zu suchen, sondern sich gemeinsam aufzumachen.

Im Rahmen der Abschlussfeiern stellten Schülerinnen und Schüler zahlreicher Klassen ihr Engagement und ihre Kreativität unter Beweis. So präsentierten einzelne Bildungsgänge anschaulich ihre Berufsfelder und gemeinsame Unternehmungen wie Klassenfahrten und Projekte. Das Berufsgrundschuljahr Körperpflege stellte das Projekt „Fit für den Sommer” vor; Planung, Erstellung und Aufbau von Schaukästen für die Nabu-Naturschutzstation Haus Wildenrath wurden vom Berufsgrundschuljahr Bau-/Holztechnik präsentiert. Auch die Lehrer wurden manches Mal auf die Bühne gebeten, sei es, um den Dank der Schüler für ihre Unterstützung entgegenzunehmen, sei es, um von den Schülern zu gesanglichen oder spielerischem Einsatz animiert zu werden. Nachdenkliches hatte ebenfalls seinen Platz, wenn zum Beispiel darüber berichtet wurde, wie Klassen trotz anfänglicher Schwierigkeiten allmählich zu einer Gemeinschaft fanden.

Schließlich wurden die Abschlussfeiern wie schon die Gottesdienste auch durch eine Reihe von Musikbeiträgen von Schülern und Lehrern aus Rock, Pop, Klassik und Folklore abwechslungsreich und so unterhaltsam gestaltet, dass Schulleiter Rolf-Dieter Crott einige Schüler gleich für die Abschlussfeiern im nächsten Jahr verpflichten wollte.

In seinen Ansprachen gratulierte der Schulleiter den Schülerinnen und Schülern zum erfolgreichen Abschluss dieses Lebensabschnittes. Gleichzeitig wünschte er ihnen alles Gute für den „Aufbruch zu neuen Ufern”, im Privaten wie in Ausbildung oder Beruf. Oberstudienrätin Monika Schumacher, die die Feiern moderierte, gab den Schülerinnen und Schülern symbolisch einen Koffer mit auf den Weg, der in der Schulzeit mit einigem gefüllt worden sei, was für die „Reise” nützlich sein könne, aber noch Platz für viele weitere Herausforderungen und Erfahrungen biete.