Allergiemobil machte Station in Heinsberg

Allergiemobil machte Station in Heinsberg

Kreis Heinsberg. Von März bis Oktober ist es unterwegs, um vor Ort zu beraten und zu informieren: das Allergiemobil des Deutschen Allergie- und Asthma-Bundes.

In dieser Woche machte es auf Initiative des Kreisverbandes Heinsberg/Wassenberg in Kooperation mit der AOK Rheinland, Regionaldirektion Heinsberg, Station in der Kreisstadt.

Sieben Stunden lang nutzten rund 70 Besucher trotz Dauerregens die Gelegenheit, sich zum breitgefächerten Thema Allergien und Asthma zu informieren. Auch ein kostenloser Lungenfunktionstest gehörte zum Serviceangebot des Allergiemobils.

Dazu hielten Manfred Storms als Vertreter des Kreisverbandes Heinsberg/Wassenberg wie auch AOK-Präventionsberater Klaus Poschen zahlreiche Informationsbroschüren bereit, die sich mit den unterschiedlichsten Themen im breitgefächerten medizinischen Spektrum Allergie, Asthma und auch Neurodermitis, um nur einige zu nennen, befassten.

Beide standen außerdem zum Gespräch und Erfahrungsaustausch breit. Kompetente Ansprechpartner waren darüber hinaus die Oecotrophologinnen Christa Spinne und Sonja Lämmel.

Speziell im Zusammenhang mit der Ernährung und der Auswirkung bestimmter Nahrungsmittel auf die unterschiedlichen Krankheitsbilder konnten sie Erfahrungen und Empfehlungen weitergeben.

Einen Vorteil hatte das regnerische Wetter zumindest für die unter einer Pollenallergie Leidenden und die von Heuschnupfen Geplagten: Sie blieben an diesem Tag relativ unbehelligt.

Fast 40 Besucher nutzten die Möglichkeit zum kostenlosen Lungenfunktionstest. „Vielfach ist es eine Kurzatmigkeit, die den Menschen Sorgen macht und nach möglichen Ursachen fragen lässt”, so Sonja Lämmel, die am Lungenfunktionsgerät die Messungen vornahm.

Ein solches Infomobil zu nutzen fällt dabei, so war am Rande von den Besuchern zu erfahren, wesentlich leichter, als gleich einen Arzt aufzusuchen. Da ist die Hemmschwelle wohl doch wesentlich höher.

Erfreulicherweise sei allerdings eine konkrete Entzündung der Bronchien oder eine angegriffene Lunge eher selten die Ursache für die Kurzatmigkeit, so war vor Ort vom Beraterteam zu erfahren. „Es liegt zumeist daran, dass die Betroffenen untrainiert sind, also zu wenig Bewegung haben”, so die Oecotrophologin.

Auch ein paar Kilo zu viel können da schon mächtig die Luft nehmen, wenn es ums Treppensteigen oder eine längere Wegstrecke geht, die zu Fuß zurückgelegt werden soll. Klar, dass es in diesem Zusammenhang gleich auch ein par nützliche Tips gab, wenn sie denn gewünscht wurden.

Erfreut über die gute Resonanz des von der AOK unterstützten Beratungs- und Service-Angebotes des Deutschen Allergie- und Asthmabundes auf dem Parkplatz vor dem Eingang der AOK zeigte sich auch deren Regionaldirektor Peter Lipp bei einem Besuch.