Kreis Düren: Agentur für Arbeit rechnet mit „hartem Winter”

Kreis Düren : Agentur für Arbeit rechnet mit „hartem Winter”

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni geringfügig zurückgegangen. Insgesamt waren 11.164 Menschen arbeitslos, 32 Personen weniger als im Mai.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1110 Personen. Die Quote liegt seit drei Monaten unverändert bei 8,5 Prozent.

„Die Krise wirkt sich weiter spürbar auf den Dürener Arbeitsmarkt aus”, kommentierte Harald Küst, Geschäftsführer der Agentur dür Arbeit Düren, die aktuellen Zahlen. Ein kräftiger Wirtschaftsaufschwung sei nicht in Sicht.

Dass der Anstieg der Arbeitslosenzahl verhindert werden konnte, liegt aus Sicht von Küst vor allem an der Kurzarbeit. Ohne wirtschaftliche Impulse sei die Lage aber kaum zu halten. Die Agentur stelle sich auf „einen harten Winter ein”. „Wir müssen damit rechnen, dass die Zahl der Arbeitslosen dann wieder über die Marke von 13.000 springt”, sagt Küst. Das war zuletzt im Mai 2007 der Fall.