Hückelhoven: Abriss der Brikettfabrik stellt Förderverein ins Abseits

Hückelhoven : Abriss der Brikettfabrik stellt Förderverein ins Abseits

Dem Förderverein Schacht 3 wurde ein nachträglicher Investitionskostenzuschuss in Höhe von 5000 Euro gewährt, da er aufgrund des Abrisses der ehemaligen Brikettfabrik neue Versorgungsleitungen verlegen lassen musste.

Die Bezuschussung der bereits durchgeführten Arbeiten wurde vom Kultur-, Sport- und Städtepartnerschaftsausschuss einstimmig beschlossen.

Bis zum Beginn des Jahres waren das Schachtgebäude und die angrenzenden Bauten in der Versorgung mit Strom, Wasser und Telekommunikation unmittelbar mit der Brikettfabrik verbunden gewesen. Diese war jedoch zum Beginn des Jahres abgerissen worden.

Im Frühjahr mussten daher neue Stromkabel sowie Telefon- und Wasserleitungen vom Grundstück der WEP bis zum Schachtgebäude über eine Strecke von rund 250 Metern verlegt werden. Dem Förderverein entstanden dadurch nachweisliche Kosten in Höhe von über 10.000 Euro. Der Verwaltungsvorschlag an den Ausschuss sah nun eine teilweise Deckung dieser Kosten in Höhe von 5000 Euro vor.

Der Fortbestand des Museums, das „die kulturelle Landschaft der Stadt bereichert”, werde durch diese Investition ebenso gesichert wie der Fortbestand des Denkmals Förderturm, hieß es in der Beschlussvorlage der Verwaltung.

Da seitens des Fördervereins das Anliegen erst im Laufe des Jahres vorgetragen worden war, müsse der Betrag als überplanmäßige Ausgabe genehmigt werden, deren Deckung durch Mehreinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen gewährleistet werde.