Wegberg: Abenteuerspielplatz mit Seilzirkus geplant

Wegberg : Abenteuerspielplatz mit Seilzirkus geplant

Dass die Projektgruppe „Konzeptentwicklung und -Umsetzung von Spiel angeboten für ältere Kinder” unter der Leitung von Christiane Dechow und den beiden Teilnehmerinnen Andrea Schneider und Daniela Schmitz gute Arbeit geleistet haben, darin war sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung einig.

Bei der Sitzung wurde nämlich über dieses zum Stadtmarketing gehörende, zwischenzeitlich abgeschlossene Projekt gesprochen. An den weiteren Planungen, „an Gemeinschaftsaktionen zur Gestaltung von Kinderspielplätzen„ würden sie auch weiterhin mitarbeiten, hieß es von der Verwaltung.

Die drei hatten verschiedene Standorte in der Innenstadt auf zusätzliche Spielmöglichkeit für ältere Kinder untersucht. Dabei untersuchten sie Vor- und Nachteile, um das vorhandene Klettergerüst und gleichzeitig weitere attraktive Spielmöglichkeiten für ältere Kinder an einem Ort schaffen zu können.

Der von den dreien bevorzugte Standort am Bolzplatz hinter dem Begegnungszentrum, fand die einstimmige Zustimmung des Ausschusses. Zwar schlug die Verwaltung als Alternative anderen Standort im Stadtpark hinter der Feuerwache vor.

Diesem Standort konnte allerdings niemand etwas abgewinnen: Eine schützende Bebauung fehle dort. Am Bolzplatz bestünde eine gewisse Aufsicht. Immerhin würden dort auch abends noch Erwachsene Sport treiben, meinete Heinz Nießen, Fraktionsvorsitzender der CDU.

Am Bolzplatz lassen sich das Klettergerüst, eine Hügellandschaft, eine Klettermöglichkeit auf Baumstämmen und auch ein Wasserlauf verwirklichen, erläuterte die Verwaltung den Vorschlag der Projektlerinnen.

Weitere Vorteile seien, dass der Platz mitten in einem großen Einzugsbereich iege, somit gut auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen sei. Auch herrsche ein geringes Verkehrsaufkommen.

Außerdem sei „soziale Kontrolle durch das Wohnumfeld gegeben” und es bestünde kein Interessenkonflikt zu „jugendlichen Nutzern der Skateranlage und des Basketballplatzes”.

Der Vorschlag sieht vor, den Bolzplatz so aufzuteilen, dass die nördliche Hälfte zu einem Abenteuerspielplatz umgebaut wird.Auf diesem Platz soll der bereits erworbene Seilzirkus und ein gefällter Baum und Baumscheibenaufgestellt werden.

Weitere Spielmöglichkeiten sollen eine kleine Hügellandschaft und eine Wasserstelle mit einem kleinen Wasserlauf bieten. Damit der Platz von allen Seiten zugänglich ist, sollen zwei zusätzliche Wege angelegt werden.

Parkmöglichkeiten bestehen im hinteren Bereich des Begegnungszentrums. Der Baubetriebshof hat für die Herrichtung des Platzes Kosten in Höhe von zirka 9300 Euro ermittelt. Nun muss sich noch der Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr mit diesem Vorschlag befassen.