Hückelhoven: 500.000 Euro Investitionskosten in den Ganztag

Hückelhoven : 500.000 Euro Investitionskosten in den Ganztag

Die Vorstellung und Genehmigung der Pläne zur Umgestaltung der Grundschulen Doveren, Hilfarth und Kleingladbach im Rahmen der Einführung des offenen Ganztagsangebotes war zentrales Thema der ersten Sitzung des Schulausschusses nach den Parlamentsferien.

So werden für die „Johann-Holzapfel-Schule” in Doveren rund 140.000 Euro veranschlagt. Neben dem Umbau von zwei vorhandenen Räumen für Mensa und Hausaufgabenbetreuung wird im Innenhof ein weiterer Raum mit 62 Quadratmetern für „leises Spielen” geschaffen. Dabei war im Förderantrag von einem Bedarf von rund 42 Quadratmetern ausgegangen worden, wie der 1. Beigeordnete Helmut Holländer erklärte.

Die entsprechende Summe von 100.000 Euro sei auch bewilligt worden. Die verbleibenden 40.000 Euro werden im Haushalt für das nächste Jahr berücksichtigt. Wie die Doverener Grundschule startet auch die Gemeinschaftsgrundschule Hilfarth mit zwei Gruppen und rund 50 Kindern in den offenen Ganztagsbetrieb.

Auch für Hilfarth werden dadurch bedingt Kosten von rund 145.000 Euro fällig. Die Summe beinhaltet auch den Umbau der sanitären Anlagen, Sanierungsarbeiten im Verwaltungstrakt sowie die Umwandlung der ehemaligen Hausmeisterwohnung in einen zusätzlichen großen Klassenraum.

Richtig teuer wird es für die Stadt bei der katholischen Grundschule in Kleingladbach. Der offene Ganztagsbetrieb ist dort mit Umbaukosten in Höhe von 367.000 Euro verbunden. Neben einem rund 100 Quadratmeter umfassenden Anbau wird ein Laubengang mit der Fläche von rund 87 Quadratmetern überdacht. In diesem angebauten Teil werden die Mensa und der Ruheraum untergebracht. Ein bereits vorhandener Klassenraum soll zur Hausaufgabenbetreuung genutzt werden.

Die von der Stadt beim Bund beantragten Mittel waren um 30 Prozent auf eine halbe Million Euro gekürzt worden. Beim Bund waren für das Land NRW rund 900 Millionen Euro für die Umbaumaßnahmen veranschlagt worden. „Das Geld ist verplant”, sagte Holländer.

Insgesamt bezifferte er die Gesamtkosten für die Stadt mit rund 550.000 Euro an investiven Kosten. An Betriebsausgaben sei mit einem jährlichen Eigenmittelanteil von 247.000 Euro zu rechnen. Da die Betriebsausgaben aus Landestöpfen bezuschusst werden, bliebe in diesem Bereich „das zugesagte Volumen erhalten”.