Geilenkirchen-Teveren: 3000 Gäste, 10.000 Liter Bier

Geilenkirchen-Teveren : 3000 Gäste, 10.000 Liter Bier

„Ozapft is” hieß es am Samstagabend nach einjähriger Pause wieder im Hangar 2 auf der NATO Airbase.

Und den Fassanstich vollzog diesmal der wohl bisher ranghöchste „Anzapfer” in der 20-jährigen Geschichte des bayrischen Spektakels auf der Awacs-Basis.

Dies war kein geringerer als der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Gerhard Back. Hilfreich „unterstützt” wurde er dabei vom Kommandeur des NATO E-3A Verbandes, Generalmajor Gary A. Winterberger, Bürgermeister Franz Beemelmanns und dem Vorsitzenden der organisatorisch federführenden Deutschen Unteroffizier Kameradschaft (DUK), Manfred Cordi.

Das neue Logo der DUK weist diesmal auf das runde „Jubiläum” hin: „20 Jahre Oktoberfest - NATO Airbase Geilenkirchen 2002” ist da zu lesen. Viele Menschen haben das Bier- und Schweinshaxen-Ereignis nach einem Jahr Abstinenz schon sehnsüchtig erwartet.

Die Eintrittskarten waren bereits seit rund zehn Tagen ausverkauft, und so war es nicht verwunderlich, dass sich der Flugzeughangar schon nach einer Stunde bis auf den letzten Platz gefüllt hatte.

Aus dem ganzen Land hatten sich die „Fans” nach Teveren auf den Weg gemacht, wie die Autokennzeichen erkennen ließen. Viele sind dem DUK-Oktoberfest schon von Beginn an treu geblieben und nehmen deshalb einen noch so weiten Weg in Kauf.

Auch die Gästeliste liest sich wie das „Who is who” der Gesellschaft. MdB Leo Dautzenberg hatte auch nach dem Wahlkampf Zeit für seinen Wahlkreis gefunden. Die Bürgermeister vieler Kommunen waren mit von der Partie sowie Polizeidirektor Günther Hamacher, Vertreter des Kreises und hohe Militärs.

Sie alle brachten gute Laune mit, und dies wirkte sich im Laufe des Abends und der Nacht mit jedem zusätzlichen Glas Bier entsprechend auf die Stimmung aus. 10 000 Liter Bier hatte die „Hausbrauerei” des Oktoberfestes aus Welz wieder bereitgestellt, und eine Übach-Palenberger Metzgerei profitierte mit eintausend Schweinshaxen, zentnerweise Leberkäs und anderen Köstlichkeiten vom Heißhunger der 3000 Gäste.

Insgesamt 140 Helfer, die sich aus Mitgliedern des Technischen Hilfswerks (THW) Übach-Palenberg, dem Internationalen Karnevalsverein Teveren (IKV) sowie vielen Freunden und Angehörigen der DUK zusammensetzten, sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Festes.

Für die Sicherheit auf der Airbase waren Militärpolizei, Civil Guard und Firebrigade, für eventuelle gesundheitliche und körperliche Notfälle die Medical Squadron zuständig.

Und zu guter Letzt sollten noch die „Wülfershauser Musikanten” von der Rhön Erwähnung finden, denn sie geben seit Jahren den guten Ton und richtigen Takt für die tanzwilligen Gäste an.