Kreis Heinsberg: 222 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs

Kreis Heinsberg : 222 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs

Die Kreispolizeibehörde Heinsberg hat im Rahmen ihres Sicherheitskonzeptes „Raser stoppen und Einbrecher erkennen!“ am Donnerstag wieder verstärkt ­Kontrollen — diesmal im Erkelenzer Stadtgebiet — vorgenommen. In enger Abstimmung und bewährter Kooperation mit dem Kreisordnungsamt überprüften die Beamten zahlreiche Fahrzeuge und Personen.

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Bei den Kontrollen wurden sie von Beamten der Einsatzhundertschaft aus Mönchengladbach unterstützt. Durch die intensiven Kontrollen will die Polizei zielgerichtet den „Killer Nummer 1“, überhöhte Geschwindigkeit, sowie andere Hauptunfallursachen. Der Druck auf Raser soll laut Polizei-Pressestelle gerade zu Schulbeginn erhöht werden. Mit den Personenüberprüfungen beabsichtigt die Polizei nach eigenen Angaben, im Rahmen der Strategie „Mobile Täter im Visier“ mögliche Einbrecher zu erkennen und ihre Reisewege aufzu­decken. Am Donnerstag wurden 2432 Fahrzeuge bei den verschiedenen Geschwindigkeitskontrollen gemessen. Dabei stellte die Polizei insgesamt 222 Geschwindigkeitsverstöße fest. 201 erwarnungsgelder und 21 Ordnungswidrigkeitenanzeige wurden fällig. Die negativen Rekordwerte an diesem Tag: 49 km/h in einer 30er-Zone, 74 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft und 111 km/h in einer 70er-Zone. Einem Autofahrer droht zusätzlich zu dem hohen Bußgeld ein Fahrverbot. Es ging aber bei den Kontrollen nicht nur um zu hohe Geschwindigkeit, sondern auch um Vorfahrtsverstöße, die Benutzung des Handys am Steuer, falsches Verhalten von Radfahrern sowie Verstöße gegen die Gurtpflicht. Dabei wurden insgesamt 30 Verstöße festgestellt und geahndet. Ebenfals angehalten wurden zwei Verkehrsteilnehmer, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren.