Erkelenz: 2005 dürfte die Verbindung zur A 46 fertig sein

Erkelenz : 2005 dürfte die Verbindung zur A 46 fertig sein

Die verkehrstechnische Bedeutung der Nordtangente für Erkelenz ist von Rat und Verwaltung wiederholt beteuert worden.

Die Straße, die vom Kreisverkehr an der B 57 entlang des Neubaugebietes Oestricher Kamp bis zum Ferdinand-Clasen-Weg führt, soll zu einer spürbaren Entlastung der Kernstadt vom Durchgangsverkehr führen.

Doch kann die Tangente diese Funktion nicht wahrnehmen, da sie längst nicht ihren endgültigen Zustand erreicht hat.

Es fehlt noch der dritte Bauabschnitt, der die Anbindung der Straße an die Landstraße 354 und damit zur Auffahrt auf die Autobahn 46 vorsieht.

Nachdem alle planerischen Vorgaben erfüllt und alle Grundstücksfragen beantwortet sind, kann die Theorie in die Praxis umgesetzt werden. Die ersten Bagger sind nach den Bauferien nahe der Autobahn angerückt und machen den Weg frei für das Reststück der Nordtangente.

Die Straße soll die Autobahn unterqueren. Es muss zunächst eine Brücke für die Autobahn gebaut werden. In einem ersten Schritt sind daher Baustraßen und auch provisorische Autobahnzufahrten erforderlich. Insofern wird in den nächsten Monaten und Jahren sicherlich in diesem Bereich mit Behinderungen zu rechnen sein.

Die Bauzeit ist nach den Überlegungen des Bau- und Werksausschusses und der erfolgten Ausschreibung auf zunächst 28 Monate festgelegt, so dass wohl im Jahre 2005 der Endzustand der Nordtangente hergestellt ist.

Erst dann wird sich zeigen, ob die direkte Verbindung von der A 46 nördlich um Erkelenz herum zur B 57 über den „äußeren Ring” tatsächlich zu einer spürbaren Entlastung der Innenstadt betragen kann.