Wegberg: 168 BMW fahren ins „Guinness Buch der Rekorde”

Wegberg : 168 BMW fahren ins „Guinness Buch der Rekorde”

Der Grenzlandring rund um Wegberg war in seinen Glanzzeitenoft genug Austragungsstätte für Weltrekorde aller Art. Am Samstag war es wieder soweit. Doch keine Geschwindigkeitsrekorde standen diesmal auf dem Programm, sondern der weltweit längste Autokorso der Marke BMW.

Was den meistenAutofahrern ansonsten verhasst ist, das Fahren in der Schlange, lockte amSamstag rund 170 BMW-Enthusiasten nach Wegberg. Eingeladen zur „Wegberg 2.0” hatte Christian Schütt, der im Internet auch ein Forum für Freunde des 7er-BMW betreibt. Denn nur Fahrer der noblen 7er-Baureihe waren zu dem Rekordversuch zugelassen, der ihnen den Eintrag in das „Guinness Buch der Rekorde” sichern sollte.

„Die Idee, es in das Guinness Buch der Rekorde zu schaffen, besteht schon länger”, erklärte Schütt. Nach rund fünf Jahren Planung wurde mit der Stadt Wegberg ein Partner gefunden, der das Projekt unterstützt und in Bürgermeisterin HedwigKlein auch einen offiziellen Zeugen stellt. Neben Klein wird auch Abbé George darüber wachen, dass alles mit rechten Dingen zugeht.

Übertroffen werden musste die Marke von 120 BMW, denn dieser Rekord wurde vor einigen Jahren in den Niederlanden aufgestellt. Ein Teil des Grenzlandringes war für den Rekordversuch abgesperrt. Erst dadurch wurde die Rekordfahrt möglich, da die Regeln vorsehen, dass sich kein anderes Fahrzeug über eine Strecke von zwei Meilen (rund 3,2 Kilometer) in die Schlange einreiht. Im Straßenverkehr wäre dies ein nahezu unmögliches Unterfangen.

Von der Ecke Industriestraße ging es über den Ring bis zur Querstraße Am Friedhof. Am dortigen Kreisverkehr wendeten die Autos und machten sich in Reih und Glied auf zur Bahnhofstraße. Am Ende waren es 168 der noblen Karossen, die sich aneinandergereiht hatten. Der Eintrag ins „Guinness Buch” ist den Veranstaltern somit sicher.