Heinsberg: 11. September: „Wachsamkeit darf nicht aufhören”

Heinsberg : 11. September: „Wachsamkeit darf nicht aufhören”

Genau vor einem Jahr gingen die Bilder um die Welt, die die Menschen schockierten. Der 11. September 2001, die Zerstörung der beiden Türme des World-Trade-Centers, schwirrt nach wie vor in den Köpfen herum.

HZ-Mitarbeiterin Dagmar Rauscher-Lange machte eine Umfrage in der Heinsberger Innenstadt und wollte wissen, wie präsent die Erlebnisse der grauenvollen Katastrophe ein Jahr danach noch sind.

Iacoi Domico: „Das war schrecklich. Ich kann die Bilder nicht vergessen. Ich hoffe aber, dass dieses Jahr nichts passiert. Auch sonst hoffe ich, dass es keine Terroranschläge mehr gibt. Ich glaube, dass darüber viel zu viel geredet wird. Wenn die Medien die Bilder nicht ständig zeigten, würde meiner Meinung nach weniger passieren.”

Marion Ritt: „Als ich damals die Bilder im Fernsehen gesehen habe, war ich schockiert. So was darf nicht wieder geschehen. Ich glaube nicht, dass zum Jahrestag ein neues Terrorattentat geschieht. Ich fordere aber strengere Kontrollen sowohl an Flughäfen wie auch an öffentlichen Gebäuden.”

Salvatore Pessi: „Zunächst war der 11. September vor einem Jahr ein Tag wie jeder andere. Allerdings, als ich von der Tat erfahren habe, war ich sehr schockiert und betroffen. Ich befürchte, dass es so etwas nochmal gibt. Nur durch das ständige Erinnern in den Medien kann man vielleicht dem Terror vorbeugen.”

Käthe Rucman: „Dieser Terrorakt war einfach grausam. Ich habe seither immer ein wenig Angst, dass die Terroristen nochmal zuschlagen könnten. Man macht sich schon seine Gedanken. Man müsste strengere Kontrollen machen, und zwar alles kontrollieren. Die Wachsamkeit darf nicht aufhören.”

Theo Jütten: „Das war eine riesengroße Schweinerei, was am 11. September passiert ist. Ich war einfach schockiert. Ich glaube, dass dieses Jahr nichts passiert, die passen heute mehr auf. Ich glaube, dass schärfere Kontrollen nicht viel bringen. Wenn einer will, tut er es auch, wenn die Kontrollen verstärkt sind.”

Ursula Rittbex: „Ich habe durch meine Schwägerin von dem Anschlag gehört und gleich das Fernsehen eingeschaltet. Man kann einfach nicht sicher vor einem Anschlag sein. Obwohl ich glaube, dass auf dem Land weniger passieren wird als in der Großstadt. Schärfere Kontrollen und höhere Strafen sollten als Abschreckung wirken.”

Birgit Schophofen: „Ich habe aus dem Fernsehen von der schrecklichen Tat gehört. Seither habe ich Angst, dass so etwas noch einmal passiert. Von strengeren Kontrollen halte ich nicht viel, da diese auf Dauer ja doch nicht durchgehalten werden. Allerdings bin ich der Ansicht, dass die Terroristen sehr, sehr hart bestraft werden sollten.”