Kreis Heinsberg: 1099 Autofahrer sind im Kreis Heinsberg zu schnell unterwegs

Kreis Heinsberg : 1099 Autofahrer sind im Kreis Heinsberg zu schnell unterwegs

Beamte der Kreispolizeibehörde Heinsberg haben am Mittwoch unter Beteiligung der Ordnungsämter der Städte Heinsberg und Geilenkirchen sowie Mitarbeiter des Kreises zum wiederholten Male Kontrollen in größerem Stil vorgenommen.

Bei diesem Einsatz überprüften sie in Heinsberg, im Selfkant sowie in Geilenkirchen und Übach-Palenberg Personen und Fahrzeuge. Die Polizisten waren auch in ziviler Kleidung unterwegs, um Einbrüche zu verhindern und Hinweise zu erlangen, die zur Aufklärung solcher Taten beitragen. Aber auch die Verhinderung von Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen ist ein erklärtes Ziel der Kreispolizeibehhörde Heinsberg.

Die bei den Kontrollen gewonnen Erkenntnisse und Hinweise sollen nun dahingehend ausgewertet werden, ob sie zur Aufklärung von Einbruchsdelikten beitragen können.

Bei den gemeinschaftlichen Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei wurde eine Person festgestellt, die einen Schlagring mit sich führte. Dieser wurde sichergestellt, eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde gefertigt.

Die gefahrene Geschwindigkeit wurde an mehreren Stellen mit mobilen Messgeräten kontrolliert. Dabei wurden von der Polizei insgesamt 6109 Fahrzeuge gemessen, von denen 1099 zu schnell unterwegs waren — immerhin eine Quote von fast 18 Prozent ertappter Fahrer. In 994 Fällen lag die Überschreitung im Verwarnungsgeldbereich, 105 Fahrer waren jedoch so schnell unterwegs, dass sie eine Anzeige erhalten werden. Der „Spitzenreiter“ war im Bereich einer 70er Zone um 45 Stundenkilometer zu schnell unterwegs.

Geahndet wurden auch etliche weitere Verkehrsverstöße: Weil sie die Vorfahrt nicht beachteten, wurden 13 Fahrzeugführer gestoppt.

Sie sollten ebenso ein Verwarnungsgeld zahlen wie 37 Personen, die den Sicherheitsgurt nicht richtig angelegt hatten, und zwei Verkehrsteilnehmern, die ihre Fahrzeugpapiere oder Warnwesten nicht mitführten.

Zehn Fahrer nutzten verbotswidrig ihr Mobiltelefon während der Fahrt. Die Beamten fertigten Anzeigen gegen diese Personen. Auch ein Fahrradfahrer telefonierte während der Fahrt, woraufhin ihm ein Verwarngeld angeboten wurde.

Ein Autofahrer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. In einem Fall war der Wagen nicht ausreichend versichert.

Der Fahrer eines Lkw hatte die Anhängelast überschritten und sein Fahrzeug auch überladen. Ein weiterer Lkw-Fahrer hatte seine Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert.

Zwei Personen verstießen gegen Meldepflichten. Und in einem Fall war bei einem Anhänger der TÜV abgelaufen. Alle Betroffenen erhielten nach Angaben der Polizei eine Anzeige.

Drei Fahrer waren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs. Ihnen wurde eine Blutprobe entnommen, auch sie erhielten eine Anzeige

In einem Fall fanden die Beamten Betäubungsmittel und stellten sie sicher.

Vor dem Antritt der Fahrt hatte ein weiterer Pkw Fahrer Alkohol konsumiert. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Auch in diesem Fall war eine Anzeige fällig.

„In den kommenden Wochen wird es im Kreis Heinsberg weitere dieser Kontrollen geben“, kündigte die Pressestelle der Kreispolizeibehörde an.