Jülich: 109 neue Auszubildende im Forschungszentrum Jülich

Jülich : 109 neue Auszubildende im Forschungszentrum Jülich

Für 109 junge Leute begann Anfang September ein neuer Lebensabschnitt: Im Forschungszentrum Jülich traten sie ihre Berufsausbildung an. In den nächsten drei beziehungsweise dreieinhalb Jahren werden sie in jeweils einem von 21 verschiedenen Berufen ausgebildet.

„Fordern und Fördern” - mit diesen Worten brachte Dr. Sebastian Schmidt, Mitglied des Vorstandes, das Erfolgsrezept der hochwertigen Ausbildung im Forschungszentrum Jülich auf den Punkt. Er begrüßte zu Beginn die insgesamt 109 jungen Leute, die dieses Jahr einen der begehrten Ausbildungsplätze am Forschungszentrum Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, erhalten hatten.

Eine Jülicher Besonderheit ist die bundesweit einmalige Kombi-Ausbildung zum Mathematisch-Technischen Software-Entwicker (Matse): 38 Abiturienten, die sich durch sehr gute Noten in Mathematik qualifizierten, begannen diese Ausbildung.

Gleichzeitig sind sie an der Fachhochschule Aachen für das Studium zum Bachelor of Scientific Programming eingeschrieben und haben danach sogar die Option auf den aufbauenden Master-Studiengang Technomathematik.

14 von ihnen absolvieren ihre praktische Ausbildung bei verschiedenen anderen lokalen und regionalen Unternehmen und Institutionen, die wie in den vergangenen Jahren dem Forschungszentrum ihre angehenden Mathematisch-Technischen Software-Entwickler für die theoretischen Ausbildungsteile anvertrauen.

Das Forschungszentrum Jülich zeichnet sich schon seit vielen Jahren durch die sehr gute Ausbildung und Förderung seiner Nachwuchskräfte aus.

So errang beispielsweise im April dieses Jahres ein Azubi-Team des Forschungszentrums im internationalen Wettbewerb „xplore New Automation Award 2008” mit einem elektronisch gesteuerten Airhockeytisch gegen die Konkurrenz von Studenten, Techniker- sowie Berufs-Fachschulklassen den 2. Platz.