Kreis Heinsberg: Aktionen und Infos zum Welt-Aids-Tag

Kreis Heinsberg: Aktionen und Infos zum Welt-Aids-Tag

Nur wer von seiner HIV-Infektion wisse, könne von den Behandlungsfortschritten profitieren. Darauf hat der Aids-Beratungs- und Hilfsdienst der Arbeiterwohlfahrt im Vorfeld des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hingewiesen. Wenn HIV-positive Menschen frühzeitig mit einer Behandlung beginnen würden, hätten sie wesentliche gesundheitliche Vorteile.

„Wir möchten alle, die Fragen zu HIV haben, ermuntern, die kostenlose, anonyme und vertrauliche Beratung im Kreis Heinsberg im Kreisgesundheitsamt in Anspruch zu nehmen“, erklärte Diplom-Sozialpädagogin Rut Hölz, Leiterin des Aids-Beratungs- und Hilfsdienstes.

Auch im Kreis Heinsberg werden anlässlich des Welt-Aids-Tages wieder viele Aktionen, unter der Mitwirkung von jungen Menschen sowie freiwilliger Helfer der AWO, stattfinden. Am 1. Dezember werden Schüler und Schülerinnen der Realschule Heinsberg in der großen Pause bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu Toleranz und Gleichheit aufrufen. Mit einer Aufklärungskampagne für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende werden sich das Berufskolleg Erkelenz sowie das Institut für Pflege und Soziales der AWO in Heinsberg beteiligen.

Mit einem Info-Tisch werden laut AWO die Haag-Apotheke in Hückelhoven, die Apotheke an der Westpromenade in Heinsberg und die Severinus-Apotheke in Karken für Solidarität mit Betroffenen werben. Der Aids-Hilfsdienst der AWO wird am 4. Dezember auf dem Erkelenzer Weihnachtsmarkt mit ehrenamtlichen Mitarbeitern vertreten sein. Es wird einen Benefizverkauf geben.

Und mit Hilfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Kolping-Bildungswerk werden Spenden gesammelt, Flyer verteilt und Infos zum Welt-Aids-Tag gegeben. Sämtliche Spenden und Einnahmen kommen ausschließlich Menschen mit HIV im Kreis Heinsberg, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, zugute, so die AWO.

Die Aids-Beratungsstelle der AWO — in Hückelhoven an der Bauerstraße 38 (Telefon 02433/901730) zu finden — koordiniert mit Hilfe von Kooperationspartnern und ehrenamtlichen Mitarbeitern die Unterstützungsangebote für betroffene Menschen, um deren Lebensqualität zu verbessern. Mit umfangreicher Präventions- und Aufklärungsarbeit soll zudem die Zahl der Neuansteckungen verringert werden. Das Angebot richtet sich vor allem an Schulen.

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