Kreis Heinsberg: Aboplus-Aktion: Probefahrt mit dem neuen Rhein-Ruhr-Express

Kreis Heinsberg: Aboplus-Aktion: Probefahrt mit dem neuen Rhein-Ruhr-Express

Im Dezember 2018 sollen die neuen komfortablen Züge vom Rhein-Ruhr-Express (RRX) erstmals in Nordrhein-Westfalen eingesetzt werden. Später werden sie auch im Kreis Heinsberg sukzessive Regionalexpresszüge der Linie 4 ersetzen. Schon jetzt bekommen zehn Leser unserer Zeitung die exklusive Möglichkeit, sich bei einer Probefahrt mit dem neukonzipierten Zug ein Bild zu machen.

Ermöglicht hat das der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), der die Züge von Siemens bauen lässt und unsere Leser einlädt, sich einen eigenen Eindruck von ihnen zu verschaffen. Aktuell finden im Prüfcenter von Siemens in Wegberg-Wildenrath Tests der RRX-Züge statt. Dort bekommen unsere Abonnenten, die sich bewerben und bei der Auslosung der Teilnehmer Glück haben, am 20. September die Möglichkeit, mitzufahren. An diesem Termin wird auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) teilnehmen.

Die geräumige Innenausstattung des neuen Rhein-Ruhr-Express. Foto: Daniel Gerhards

Auch Wüst möchte sich ein Bild von den Zügen verschaffen, die im Vergleich zu den aktuellen Nahverkehrszügen ein deutlich höheres Maß an Komfort und technischer Ausstattung bieten. Jede der Zugeinheiten besteht aus vier zum Teil doppelstöckigen Wagen und bietet 400 Fahrgästen Platz. Es ist auch vorgesehen, zwei Zugeinheiten zu koppeln, so dass Platz für 800 Fahrgäste entsteht. Wlan-Zugang, Steckdosen und leistungsfähige Klimatisierung soll es im gesamten Zug geben, Klapptische und Leseleuchten in der ersten Klasse.

Der Zug fährt mit einer Spitzengeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Barrierefreies und zügiges Einsteigen soll durch die Bauweise der Züge ebenfalls zum Standard werden. Das soll dazu beitragen, dass Verspätungen vermieden oder schneller aufgeholt werden können.

Den Auftrag für 82 RRX-Züge hatte Siemens im März 2015 bekommen, daran gekoppelt ist auch die Wartung für 32 Jahre. Der Auftrag hat nach Unternehmens­angaben ein Volumen von mehr als 1,7 Milliarden Euro. Siemens will für eine beinahe 100-prozentige Verfügbarkeit der Züge sorgen. Das könne das Unternehmen garantieren, weil die moderne bei den Zügen und ihrer Überwachung eingesetzte Technik erlaube, etwaige Schäden schon zu erkennen, bevor sie auftreten.

All das wird am 20. September Thema sein, wenn der NVR auf dem Siemens-Gelände einen Einblick in den Stand der Entwicklung gibt.

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