Waldfeucht-Braunsrath: A-cappella-Gruppe Basta überzeugt mit Stimmen, Show und Spaßfaktor

Waldfeucht-Braunsrath: A-cappella-Gruppe Basta überzeugt mit Stimmen, Show und Spaßfaktor

„Manche sagen ja wirklich, es gäbe ihn gar nicht, den Nikolaus. Aber wir haben ihn tatsächlich gesehen!“ So schreiben es die fünf Mitglieder der A-cappella-Gruppe Basta auf ihrer Internetseite. Und „der heilige Herr“ sei sogar so freundlich gewesen, ihr Konzert in Braunsrath anzumoderieren.

Ja, das tat Martin Grefen, neuer Mitarbeiter im Marketing der Volksbank Heinsberg, tatsächlich mit rotem Umhang, Bischofsmütze und seinem großen goldenen Buch.

Zum wiederholten Mal schon war der Chor Basta auf Einladung der Volksbank Heinsberg in der Region zu Gast, dieses Mal wieder in der Festhalle in Braunsrath. Neben Werner Adelmann, William Wahl, Arndt Schmöle und René Overmann war dieses Mal als neues Mitglied der Gruppe Hannes Hermann dabei. Mitgebracht hatten die fünf Profis ihres Genres natürlich vor allem Lieder von ihrer CD „Freizeichen“, die im vergangenen Jahr auf den Markt gekommen ist.

Begeistert gefeiert wurde die Gruppe von ihrem Publikum wegen der einfach wunderbar komponierten A-cappella-Vorträge, die nicht nur stimmlich vollends überzeugten, sondern deren Aufführung zum Gesamtkunstwerk wurde durch die gesamte Choreographie mit Bewegung auf der Bühne und der passenden Lichtshow, nicht zuletzt aber durch die Texte der unzähligen Lieder, die im Laufe des Abends auf die Bühne kamen.

Darin treffen die fünf Sänger voll den Zeitgeist, wenn sie sich zum Beispiel dem Thema Laktoseintoleranz widmen und um mehr Toleranz für die Menschen werben, die noch sehr gerne frische Kuhmilch trinken. „Ich bin ‘ne Schande für dieses schöne Land, denn ich bin laktosetolerant. Es ist ‘ne Behinderung, von keinem anerkannt, ich bin laktosetolerant“, lautet da etwa der Refrain des von William Wahl geschriebenen Liedes.

CDs signiert

Zu wahren Comedians werden die Musiker, wenn sie einem Ohrwurm vergangener Zeiten auch in perfekter Alliteration zu neuem Inhalt verhelfen, wenn da aus dem „Chiquitita“ von Abba die „schicke Kita“ für das Kind wird, das dann auch noch Korbinian heißt. So wurden natürlich auch die Lachmuskeln der Zuschauer arg strapaziert.

Trotzdem ließen sie die fünf Sänger, deren Spaß an ihrem Tun dauerhaft spürbar war, nicht ohne Zugabe von der Bühne. Gerne signierten sie auch nach dem Konzert noch die CDs. Und schließlich freuten sich die Gäste des Abends, dass sie für den Nachhauseweg vom Nikolaus als Wegzehrung auch noch einen kleinen Weckmann erhielten.