Erkelenz: 492.000 Euro Einsparungen möglich

Erkelenz: 492.000 Euro Einsparungen möglich

Vor rund einem Jahr hat die Verwaltung im Auftrag des Rates begonnen, Einsparpotenziale ausfindig zu machen und aufzulisten.

Ziel waren fünf Prozent Einsparung, was einer Summe von 577.654 Euro entspricht. Vor dem Hauptausschuss wurde nun das Ergebnis der Suche präsentiert. Rund 492.000 Euro könnten in 132 Produktsachkonten eingespart werden.

Den Löwenanteil davon macht mit knapp 392.000 Euro der Bereich Personalaufwendungen aus. Dort sind aber kurzfristig keine Einsparungen möglich, wie Bürgermeister Peter Jansen vor dem Ausschuss ausführte. Mittelfristig sei es zwar möglich, frei werdende Stellen später oder nicht mehr neu zu besetzen.

Die würde jedoch Leistungseinschränkungen oder Qualitätsverluste zur Folge haben. Lediglich im Bereich der Belegschaftskantine und beim Stellenplan für eine Sekretariatsstelle wäre eine kurzfristige Streichung möglich. Im Falle der Kantine hätte das aber deren Schließung zur Folge. Eine weitere Einsparungsmöglichkeit würde die Ratsleute selber treffen.

Denn deren pauschaliert gezahltes Sitzungsentgelt stammt ebenfalls aus dem betroffenen Produktbereich „Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten”. Um dort Einsparungen in Höhe von rund 38.600 Euro zu erzielen, müsste die Honorierung der Ratstätigkeit in ein kombiniertes Entgelt aus Sitzungsgeld und Aufwandsentschädigung umgestellt werden.

Beraten werden soll über die Sparvorschläge der Verwaltung aber erst im kommenden Jahr. Denn für 2010 rechnen Politik und Verwaltung mit Ertragsminderungen „im hohen einstelligen Millionenbereich”

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