Hückelhoven-Hilfarth: 18? 20? Seit 30 Jahren wird der Skat gedroschen

Hückelhoven-Hilfarth: 18? 20? Seit 30 Jahren wird der Skat gedroschen

Im ehemaligen Korbmacherdorf Hilfarth hat Geschichte einen großen Stellenwert. In diesen Tagen feiert ein Skatclub sein 30-jähriges Bestehen. Drei Gründungsmitglieder sind bis auf den heutigen Tag mit von der Partie. Aus der Geschichte des Clubs weiß Wilhelm Paulussen so manche Anekdote zu erzählen.

Alles begann mit einem Besuch bei Rektor a.D. Peter Corall, der seinen Wohnsitz von Scherpenseel im Jahre 1979 nach Hilfarth verlegt hatte, um seinen Lebensabend in der Nähe seiner Verwandten verbringen zu können.

Am 1. Januar 1980 besuchten ihn sein Neffe Arnold sowie die Kirchenvorstandsmitglieder Wilhelm Paulussen, Hubert Oidtmann und Werner Sieberichs. Bei diesem Besuch entschied man sich spontan, auch ein Stündchen Skat zu spielen. Das gefiel allen so gut, dass man sich spontan zu einem Skatabend in vierzehn Tagen verabredete. Das war die Geburtsstunde der Skatgemeinschaft.

Alle zwei Wochen hieß es von diesem Zeitpunkt an „contra” und „re”. Nachdem Peter Corall verstarb und Arnold Corall aus Altersgründen ausstieg, ergänzt Hubert Hermsmeier vor zehn Jahren die Runde. Es geht immer hoch her in der Traditionsskatrunde.

Gespielt wird um einen Viertelcent. Das eingespielte Geld geht in eine Kasse und wird einmal im Jahr zusammen mit den Ehefrauen bei einer Wochenendtour verprasst.

„Ein kleines Dankeschön für die gute Bewirtung”, heißt es. Alle Skatfreunde sind 70 Jahre und älter - und alle vereint der Wunsch, noch viele Jahre spielen zu können.

Mehr von Aachener Zeitung