Kreis Heinsberg: 13.399 pendeln zum Job nach Heinsberg

Kreis Heinsberg: 13.399 pendeln zum Job nach Heinsberg

Die Kreisstadt Heinsberg ist nach wie vor im Kreisgebiet die einzige der zehn Kommunen, die mehr Einpendler (13.399) als Auspendler (10.829) hat. Dies geht aus der jetzt vorgelegten neuesten Pendlerrechnung von Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes auf Basis von Zahlen aus dem Jahr 2015 hervor.

Alle anderen neun Kommunen weisen hingegen einen Überhang an Auspendlern auf. Die höchste Einpendlerquote (Anteil der Einpendler an den Erwerbstätigen am Arbeitsort) hat mit 59,8 Prozent die Stadt Geilenkirchen; knapp gefolgt von der Gemeinde Gangelt mit 59,2 Prozent. Dieser Wert ist mit 40,2 Prozent in der Gemeinde Selfkant am niedrigsten.

Die Stadt Wassenberg hat hingegen mit 74,2 Prozent die höchste Auspendlerquote (Anteil der Auspendler an den Erwerbstägigen am Wohnort); vor Stadt Wegberg mit 71,0 Prozent und Gemeinde Waldfeucht mit 70,8 Prozent. Dieser Wert ist in der Stadt Heinsberg mit 52,5 Prozent am niedrigsten.

Die Stadt Heinsberg hat sowohl die höchste Zahl innergemeindlicher Pendler (9791) als auch die höchste Zahl Erwerbstätiger am Arbeitsort (23 190), die sich aus der Addition der Werte für Einpendler und innergemeindliche Pendler ergibt. Diese Angaben fallen jeweils in den Gemeinden Waldfeucht und Selfkant mit 1340 beziehungsweise 1456 innergemeindlichen Pendlern sowie mit 2819 beziehungsweise 2435 Erwerbstätigen am Arbeitsort am niedrigsten aus.

Die Stadt Erkelenz hat die höchste Zahl Erwerbstätiger am Wohnort (22.830) — in Addition von Auspendlern und innergemeindlichen Pendlern. Auch da sind die Zahl in den Gemeinden Selfkant (3976) und Waldfeucht (4590) am niedrigsten.

Aber eine gravierende Tücke hat die Statistik: Zwar sind Einpendler aus den Niederlanden erfasst, Auspendler in die Niederlande jedoch nicht.

(disch)
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