Kreis Düren: 13 Kommunen aus dem Kreis profitieren von Leader-Förderung

Kreis Düren: 13 Kommunen aus dem Kreis profitieren von Leader-Förderung

Von den 75 Millionen Euro, die in Nordrhein-Westfalen bis 2020 im Rahmen des Leader-Programms zur Förderung des ländlichen Raums verteilt werden, fließen insgesamt 8,5 Millionen Euro an drei Leader-Regionen mit Beteiligung von Kommunen aus dem Kreis Düren.

Somit profitieren 13 der 15 kreisangehörigen Städte und Gemeinden von dem dreifachen Zuschlag. Insgesamt hatten sich landesweit 43 Regionen um die Leader-Förderung beworben, 28 Zusammenschlüsse von Dörfern und Gemeinden wurden letztlich auserwählt.

Die in der Vergangenheit bereits geförderte Leader-Region Eifel, zu der unter anderem auch Heimbach, Hürtgenwald und Nideggen gehören, kann ihre erfolgreiche Arbeit zur Aufwertung des ländlichen Lebens- und Wirtschaftsraum fortsetzen. Dafür erhält der Zusammenschluss 3,1 Millionen Euro aus EU-Mitteln.

Nörvenich und Vettweiß gehören zum neu gegründeten, ebenfalls Kreisgrenzen überschreitenden Zusammenschluss „Zülpicher Börde“. Er wird bei der Umsetzung seiner Projektvorhaben zur Stärkung der Region mit 2,3 Millionen Euro unterstützt.

Engagement der Bürger

Dritter in der Riege der erfolgreichen hiesigen Bewerber ist das indeland. Als „Rheinisches Revier an Inde und Rur“ können Aldenhoven, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Niederzier und Titz sowie aus der Städteregion Eschweiler als Anrainer des Tagebaus Inden in den kommenden fünf Jahren mit 3,1 Millionen Euro zur Umsetzung ihrer Strukturwandelvorhaben planen. Auch dies war eine Erstbewerbung.

„Kein anderer Kreis in Nordrhein-Westfalen ist so stark bedacht worden wie unserer. Das haben wir vor allem den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die sich vor Ort mit ihren Ideen und Anregungen in die Entwicklung von Zukunftsperspektiven eingebracht haben“, freute sich Landrat Wolfgang Spelthahn über den dreifachen Zuschlag.

Das sei angesichts des Bevölkerungsrückgangs und der ständig steigenden Lebenserwartung der Menschen eine sehr gute Perspektive für den ländlichen Raum.

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