Lohnt sich „Das dritte Königreich“ von Karl Ove Knausgård?
Er ist einer der Popstars der Literatur: Der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård hat nicht nur seinen dritten Roman einer großen Reihe zu einem aufgehenden Morgenstern herausgebracht, sondern auch in Köln gelesen. In „Das dritte Königreich“ von Knausgård geht es um diesen hellen Stern, der die Menschen (und Tiere) im norwegischen Bergen in Aufruhr versetzt. Steht eine Zeitenwende bevor? Ist das das Ende der Menschheit? Warum stirbt in diesen geheimnisvollen Tagen in ganz Norwegen kein Mensch eines natürlichen Todes? Und wer steckt hinter dem Ritualmord an drei Musikern einer „Death Metal Band“? Ein Geheimnis Knausgårds ist, dass er einen spannenden Plot mit großen philosophischen Fragen verbindet. Den Sog, den seine Bücher entfalten, schafft der Autor auch, auf der Bühne zu halten, erzählen Chefredakteur Thomas Thelen und Redakteurin Andrea Zuleger im Podcast.