Der beste Aufsteiger der Regionalliga West hat auf dem Tivoli nichts zu verlieren
Nach dem Last-Minute-Sieg in Gelsenkirchen geht es für Alemannia Aachen auf dem Tivoli weiter. Der FC Gütersloh ist zu Gast. Der Aufsteiger konnte sich schon ein Polster von zwölf Punkten auf den potenziellen Abstiegsrang 15 aufbauen. Der Ballbesitzfußball und die taktische Finesse, mit der der junge Trainer Julian Hesse sein Team wöchentlich einstellt, ist bemerkenswert. Das zentrale Mittelfeld ist mit Kreativspieler Dantas und dem zweikampfstarken Patrik Twardzik das Prunkstück der Gütersloher. Auf Letzteren musste die Mannschaft vergangene Woche wegen einer Gelbsperre verzichten und kassierte bei der 0:4-Heimpleite gegen Oberhausen die höchste Saisonniederlage. Gegen die Alemannia kehrt der Topscorer (9 Tore, 5 Vorlagen) wieder ins Team zurück. Der Formtrend von Aachen und Gütersloh zeigt aber in entgegengesetzte Richtungen. Allerdings ist jeder Zähler, den der Aufsteiger beim Tabellenführer mitnimmt, eine Art Bonuspunkt. Dazu könnte der durchdachte Matchplan von Hesse der Backhaus-Elf einige Probleme bereiten.