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Steigende Spritpreise und kein Ende in Sicht
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Of Monsters And Men: «My Head Is An Animal» (Universal) | 12.05.2012, 12:32
Hey, was kommt denn da für bezaubernder Folkpop aus dem hohen Norden? «Of Monsters And Men» heißt die Combo aus Islands Hauptstadt Reykjavik. Mit ihren großartigen Landsleuten wie Sigur Ros haben sie zwar musikalisch wenig bis nichts am Hut, aber ihre liebevollen Popsongs sind nicht minder eindrucksvoll.
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Diverse: «Marvel's The Avengers» (Universal) | 12.05.2012, 11:44
Superhelden brauchen super Songs. So ist das nun mal. Und wenn Ironman, Thor, Hulk, Captain America und die anderen das Böse (Loki) bekämpfen, dann kracht es – auch in den Gitarrenseiten. Ergo ergibt sich ein rockiger Soundtrack zu einem rockigen Film. Songs dazu haben unter anderem Soundgarden («Live To Rise»), Rise Against («Dirt And Roses»), Papa Roach («Even If I Could»), Bush («Into The Blue»), Evanescence («A New Way To Bleed») und Kasabian («Pistols Of Dawn») beigesteuert.
Library Voices: «Summer Of Lust» (Dine Alone Records/Soulfood Music) | 12.05.2012, 10:59
Ein ungewöhnlicher Weg hat die Indie-Musiker von Library Voices zu ihrem neuen Album «Summer Of Lust» geführt. Denn es ging zunächst in die 209-Seelen-Gemeinde Kronau im nordamerikanischen Nirgendwo.
T. Rex: «Electric Warrior – Deluxe Edition» (A & M Records/Universal) | 12.05.2012, 10:54
Schmucke Neuauflage eines Rock-Meilensteins! „Elec-tric Warrior», das zweite Album von T. Rex, erstmals 1971 erschienen, markiert nach der Single «Hot Love» so etwas wie die Startphase des Glam-Rock. Jedenfalls kam diese Stilrichtung danach immer mehr in Schwung.
Cold Germany: «Alles» (Rent A Dog/Alive) | 12.05.2012, 10:50
«Möglichst breitbeinig hinstellen, Ärmel hochkrempeln und dann: Gib ihm!» So oder so ähnlich dürfte die Empfehlung für Cold Germany aus Aachen beim Einspielen ihres Debütalbums gelautet haben. Und über einen Mangel an Rocker-Posen kann man sich bei «Alles», das beim Aachener Label Rent A Dog erschienen ist, wahrlich nicht beklagen.
Polica: «Give You The Ghost» (Memphis IndustriesIIndigo) | 12.05.2012, 10:40
Man sollte stets vorsichtig sein, wenn eine Band mit Vorschuss-Lorbeeren überhäuft wird, zumal, wenn es sich um so unterschiedliche Laudatoren handelt wie Rapper Jay-Z und Folksänger Bon Iver. Im Fall des Debüts von Polica aus Minneapolis werden sie allerdings zurecht vergeben.
Gossip: «A Joyful Noise» (Columbia/Sony) | 12.05.2012, 10:39
Tatsache, es ist schon drei Jahre her, dass Beth Ditto und ihre Band Gossip mit «Music For Men» die (Musik-)Geschmacksnerven mit stürmischen Popsongs eroberten. Entsprechend hoch und höher wurden die Erwartungen an die eigenwillige Dame geschraubt.
Keane: «Strangeland» (Island/Universal) | 12.05.2012, 10:39
Der Gefühlsfaktor war schon immer ein wichtiges Element bei Keane, der Spagat zwischen Hell und Dunkel, zwischen Melancholie und Euphorie. Und der ist beim fünften Album der Briten (zählt man das Mini-Werk «Night Train» mit) wieder bestens gelungen.
Gustavo Dudamel: «Discoveries» (Deutsche Grammophon/Universal) | 12.05.2012, 10:37
Gustavo Dudamel präsentiert derzeit eine einzigartige Mischung aus Begabung, perfektem Marketing und sozio-kulturellem Mitleids-Bonus, die munter als „Wunder“ bezeichnet wird. Hervorgegangen aus dem vorbildlichen Musikförderprogramm Venezuelas, hat es der 31-Jährige zum Chefdirigenten in Caracas, Göteborg und Los Angeles gebracht und steht am Pult der Wiener und Berliner Philharmoniker.
Oper Frankfurt, Sebastian Weigle: «Richard Wagner: Siegfried» (Oehms Classics/Naxos) | 05.05.2012, 09:03
Einen neuen Ring zu schmieden, ist für jedes Opernhaus etwas Besonderes. In Frankfurt ist dieser Kraftakt vor ein paar Wochen glücklich beendet worden, jetzt bringt Oehms Classics schon den dritten Teil von Wagners Tetralogie, «Siegfried», als Live-Mitschnitt heraus. Tadellos, wie fast alles aus Dieter Oehms Studios.
George Harrison: «Early Takes Volume 1» (Hip-O/Universal) | 05.05.2012, 08:44
Das war ja mal fällig: ein lohnender Griff ins Archiv von George Harrison. Die zehn bislang unveröffentlichten Aufnahmen hatte der Ex-Beatle neben vielen anderen in seiner Bibliothek gelagert. Es sind Demos und frühe Versionen von Songs. Die meisten erschienen dann auf Harrisons Erfolgsalbum «All Things Must Pass».
Lail Arad: «Someone New» (Rhythm Attack Productions/in-akustik) | 05.05.2012, 08:25
«Was meine Freunde in den 90ern hörten, ging an mir irgendwie vorbei», sagt Lail Arad. «Ich war damit beschäftigt, mir alle Songs von Simon & Garfunkel, Joni Mitchell, The Kinks und vielen anderen beizubringen.» Und die 27-jährige Songschreiberin, Sängerin und Pianistin scheint gut zugehört zu haben. Denn auf ihrem ersten Album klingt vieles nach den 60ern und 70ern.
Tu Fawning: «A Monument» (City Slang/Universal) | 05.05.2012, 08:13
Gerade erst hat Jack White mit seinem Debütalbum «Blunderbuss» eine neue Brücke vom Blues in den Indierock geschlagen, jetzt gehen Tu Fawning mit ihrem zweiten Album einen ähnlichen Weg – allerdings Richtung Pop. Quergebürstet ist das Quartett aus Portland, Oregon, immer noch, doch längst nicht so verspielt vielinstrumentiert wie auf ihrem Debüt mit Anleihen aus dem Tom-Waits-Varieté.
Garland Jeffreys: «The King Of In Between» (India/Big Lake Music/Rough Trade) | 05.05.2012, 08:13
Garland Jeffreys – ein alter Bekannter, von dem man lange nichts gehört hat. Mit dem Song «Matador» wurde er 1980 endgültig zum Star. Sein voriges Studioalbum liegt rund anderthalb Jahrzehnte zurück. Jetzt ist der Sänger und Songschreiber aus New York 68 – und mit einem neuen Album wieder da. Das wirkt frisch und ausgeruht!
Santigold: «Master Of My Make-Believe» (Warner) | 05.05.2012, 07:55
Welches Album hätte Madonna wohl gemacht, wenn sie nicht mit «MDNA» ihr Alterswerk eingeläutet hätte? Welches Album hätte Lady Gaga gemacht, wenn sie ihre aufsehenerregende Optik auf die Musik des beliebigen «Born This Way» übertragen hätte? Wie zeitgemäße Popmusik klingen kann, die von selbstbewussten Frauen mit einer Haltung gemacht wird, zeigt Santi White.
London Symphony Orchestra, Gianandrea Noseda: Benjamin Britten: «War Requiem» (LSO Live/Note 1 Musikvertrieb) | 05.05.2012, 07:11
Benjamin Brittens 1962 uraufgeführtes «War Requiem» gehört zu den ergreifendsten und stilvollsten Auseinandersetzungen mit den Kriegsschrecken, mit der der Pazifist zugleich eine versöhnliche Hand ausstrecken wollte. Seine eigene Einspielung ist legendär. Den Live-Mitschnitt von Gianandrea Noseda aus dem vorigen Jahr verbindet das London Symphony Orchestra mit Brittens eigener Aufnahme.
Brad: «United We Stand» (V2 Benelux/Soulfood) | 28.04.2012, 15:35
Gut, dass Stone Carpenter Gossards (Musiker-)Leben nicht nur in der Pearl-Jam-Welt spielt. Denn auch wenn die Zeit knapp ist, hält Gossard seit fast 20 Jahren mit Brad ein weiteres Bandprojekt am Leben - aktuell mit den Herren Regan Hagar, Shawn Smith, Jeremy Toback und Keith Lowe an seiner Seite.
Wolke: «Für immer» (Tapete Records/Indigo) | 28.04.2012, 09:35
Für große Gefühle braucht es keine große Inszenierung. So oder so ähnlich funktionieren die Songs der deutschen Popband Wolke immer schon. Und immer klingt zwischen großer und kleiner Liebe, Sehnsüchten, Enttäuschungen und Ernüchterungen Ironie durch.
Donots: «Wake The Dogs» (Vertigo Berlin/Universal) | 28.04.2012, 09:20
Die Donots kommen zur Sache. Ohne Vorspiel preschen sie los, hauen ordentlich auf die Pauke – oder besser Schlagzeug und Gitarrensaiten. Es ist acht Jahre her, dass die deutsche Punk-Alternative-was-auch-immer-Band die Notbremse zog, ihrem Label den Rücken kehrte, um 2008 nach vier Jahren Schaffenspause wieder eigene Ideen zu verfolgen.
Janis Joplin: «The Pearl Sessions» (Columbia/Sony) | 28.04.2012, 08:44
Ein Meilenstein der Musikgeschichte: «Pearl» von Janis Joplin, im Januar 1971 drei Monate nach dem Tod der legendären Sängerin erschienen, unter anderem mit den unsterblichen Klassikern «Cry Baby», «Me And Bobby McGee» und «Mercedes Benz». Jetzt ist es als «The Pearl Sessions» erheblich erweitert als Doppel-CD neu veröffentlicht worden.
Gravenhurst: «The Ghost In Daylight» (Warp/Rough Trade) | 28.04.2012, 08:27
Die Musik von Nick Talbot hat sich noch nie darauf beschränkt, einfach nur das zu sein, wonach sie sich an ihrer Oberfläche anhört. Auch das sechste Album seiner in diesem Fall eher Ein-Mann-Band Gravenhurst zeichnet sich durch Vielschichtigkeit aus. An der Oberfläche hält Talbot, ein schüchterner Engländer aus Bristol, mit melancholischen Folksongs und sich wiederholenden Riffs die Zeit an.
Der König tanzt: «Der König tanzt» (Fettes Brot/Indigo) | 28.04.2012, 08:23
Das Schlimmste, was man über Soloprojekte sagen kann, ist: «Er kann's nicht alleine!» Das Zweitschlimmste: «Das klingt genauso wie seine Band.» Gemessen daran ist das Debütalbum von König Boris – eines von drei Fetten Broten – ein gelungenes Soloprojekt. «Der König tanzt» sprudelt förmlich über vor Ideen und musikalischen Querverweisen, die in der Fettes-Brot-Welt wohl keinen Platz gefunden hätten.
Ori Kam: «Georg Philipp Telemann: Zwölf Fantasien für Violine» (Berlin Classics/Edel) | 28.04.2012, 08:05
«Zwölf Fantasien für Violine ohne Bass», also zwölf Solo-Stücke aus der Feder des barocken, oft unterschätzten Vielschreibers Georg Philipp Telemann: Das hört sich nicht aufregend an. Doch die differenzierte und fantasievolle Gestaltung, mit der der israelische Bratschist Ori Kam hier die für Viola arrangierten und damit deutlich wärmer klingenden Werke formt, belehren den Hörer rasch eines Besseren.
GrauSchumacher: «Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem» (K & K Verlagsanstalt/Klassik Center Kassel) | 28.04.2012, 07:45
In Johannes Brahms' Requiem, jener überaus humanistisch gefärbten Totenmesse, verkörpert das romantische Orchester gewissermaßen den prallen Leib, um den herum mit den Stimmen des Chores sich Todesverzweiflung, Trauer und Hoffnung musikalisch in den Armen liegen.
Frames: «In Via» (Steamhammer/SPV) | 21.04.2012, 09:00
Das Hannoveraner Rockquartett Frames lässt auf seinem Zweitwerk «In Via» Gitarren sprechen – und verzichtet auf Gesang. Opulente Riffs entfalten sich auf «In Via» mit viel Power, schmiegen sich um schlanke Piano-Zwischenspiele.
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