Kommentiert: Die Hoffnung auf eine Initialzündung

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Kommentiert: Die Hoffnung auf eine Initialzündung

Ein Kommentar von Lukas Weinberger

Natürlich, es war ungemein wichtig, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das Spiel gegen Schweden überhaupt gewonnen hat; das Vorrundenaus wäre ansonsten quasi besiegelt gewesen. Fast genauso wichtig war aber, wie Joachim Löws Team dieses Spiel noch gedreht hat.

Mit ein bisschen Glück, auch das, vor allem aber mit Mut, Leidenschaft und Konzept. Der Bundestrainer hat sich getraut, die Mannschaft personell und taktisch stärker zu verändern, als er es je zuvor getan hat; sein Plan war deutlich besser als der zum Auftakt gegen Mexiko.

Die Spieler haben sich an die Vorgaben gehalten; sie haben die Zweikämpfe gesucht und gefunden und gegen die großen Schweden schnell und flach gespielt – zumindest in der zweiten Halbzeit. Dass im deutschen Spiel noch nicht alles stimmt, war allerdings auch offensichtlich.

Es gab wieder Phasen, in denen die Mannschaft seltsam fehlerbehaftet spielte und ungemein instabil wirkte. Von Souveränität war da wenig zu spüren. Es ist möglich, dass sich das Team diese nun wieder erarbeitet hat. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein solch emotionaler Sieg die Initialzündung für ein erfolgreiches Turnier ist.

 

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