Zwei neue „Ladies in Black“

Von: zva
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In der nächsten Saison im Trikot der „Ladies in Black“ Aachen: Simona Kosova.
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Bereits Erfahrung in der Bundesliga gesammelt: Zuspielerin Marija Pucarevic.

Aachen. Der Kader der „Ladies in Black“ Aachen nimmt Gestalt an. Nach der deutschen Nachwuchs-Hoffnung Dora Grozer, die bereits als erste neue Spielerin für die kommende Spielzeit präsentiert worden ist, verpflichtet der Volleyball-Bundesligist zwei weitere Neuzugänge.

Mittelblockerin Simona Kosova und Zuspielerin Marija Pucarevic werden in der Saison 2014/15, die im Oktober beginnt, ebenfalls das Trikot der „Ladies in Black“ tragen.

Die 22-jährige slowakische Nationalspielerin Kosova ist zumindest für Aachens Trainer Marek Rojko keine Unbekannte: Die 1,87 Meter große Mittelblockerin aus Bratislava ist auch slowakische Nationalspielerin – und Rojko im „Nebenjob“ Nationaltrainer. „Als ich das Angebot aus Aachen bekam, war ich sehr aufgeregt“, erklärte Kosova, „ich habe schon viel Gutes gehört über Aachen und freue mich auf die Atmosphäre.“

Nicht nur der Trainer ist für Simona Kosova vertraut, auch ihre Nationalmannschafts-Kolleginnen Tatiana Crkonova und Dominika Valachova dürften der Blockspielerin den Start in der starken Bundesliga erleichtern.

Bereits Erfahrungen mit der Bundesliga und den „Ladies in Black“ – allerdings auf der anderen Seite des Netzes – hat die neue Zuspielerin Marija Pucarevic gesammelt. Die 23-Jährige stand seit 2010 in Diensten des VfB Suhl (heute Volleystars Thüringen) und ist aus dieser Zeit mit der Atmosphäre im Hexenkessel leidvoll vertraut. Die 1,83 Meter große Zuspielerin wurde mit der serbischen Junioren-Nationalmannschaft Vize-Europameisterin und gewann mit Belgrad jeweils vier Mal den Landes-Pokal und die serbische Meisterschaft. In den Spielzeiten 2011 und 2012 stand Pucarevic mit Suhl zwei Mal im Finale des DVV-Pokals, zog hier im Endspiel allerdings mit ihrem Team jeweils den Kürzeren. In der abgelaufenen Saison stand die Zuspielerin in Diensten des israelischen Klubs Hapoel Ironi Kiryat Ata.

Abschied nehmen muss das Aachener Publikum dagegen von den beiden Niederländerinnen Femke Stoltenborg (Zuspiel) und Yvon Belien (Mittelblock) und der deutschen Jung-Nationalspielerin und Außenangreiferin Laura Weihenmaier. Stoltenborg und Belien ließen die Option zur Vertragsverlängerung verstreichen, Weihenmaier einigte sich nicht – wie bereits berichtet – mit den Verantwortlichen des Klubs über einen neuen Vertrag. Während Aachens erfolgreichste Scorerin in der Hauptrunde mit dem Schweriner SC in Verbindung gebracht wird, für den die abgelaufene Spielzeit sportlich enttäuschend endete, sind für Stoltenborg und Belien bislang noch keine neuen Arbeitgeber bekannt.

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