Aachen/Dresden - Volleyball: Die „Ladies“ nutzen ihre Chance nicht

Volleyball: Die „Ladies“ nutzen ihre Chance nicht

Von: rom
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Gekämpft und doch verloren gegen den bislang ungeschlagenen Dresdner SC: „Die „Ladies in Black“ Aachen mussten in der Volleyball-Bundesliga eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Foto: Conny Kurth

Aachen/Dresden. Es bleibt auch nach dem 16. Ligaspiel des Dresdner SC alles beim alten: Der amtierende Deutsche Meister ist in der Volleyball-Bundesliga auch nach der Partie gegen die „Ladies in Black“ Aachen weiterhin ungeschlagen.

Viel mehr als die klare 0:3 (13:25, 26:28, 19:25)-Niederlage dürfte die Spielerinnen von Aachens Coach Marek Rojko allerdings die ausgelassene Riesenchance zum Satzgewinn im zweiten Durchgang ärgern. „Unser Plan war, auf unsere Chance geduldig zu warten und dann zuzuschlagen, aber wenn man seine Chance gegen Dresden nicht nutzt, dann hat man keine Chance“, meinte Rojko, der nicht nur erneut auf Mittelblockerin Ivona Svobodnikova verzichten, sondern auch noch mit einer grippegeschwächten Libera Dominika Valachova antreten musste. „Das mussten wir hinnehmen, dass Dominika nicht in der Lage war, auf ihrem normalen Niveau zu spielen.“

Drei Aufschlagfehler

Nachdem die „Ladies“ vor 2620 Zuschauern im ersten Satz förmlich überfahren worden waren, blieb der folgende lange offen. Der Drei-Punkte-Vorsprung zur zweiten technischen Auszeit schmolz zwar immer mehr, dennoch hatten die Aachenerinnen vier Satzbälle, die allerdings vor allem wegen drei Aufschlagfehlern auf der Zielgeraden nicht genutzt werden konnten. Die Dresdnerinnen glichen zum 24:24 aus und drehten den Satz zum 28:26. „Das ist natürlich auch eine Qualität, die Nerven zu behalten und sich doch noch durchzusetzen“, zollte Aachens Coach dem Gegner den verdienten Respekt.

Auch im letzten Satz waren die „Ladies“ nicht chancenlos, lagen bereits mit 11:8 vorn, als Dresdens Trainer Alex Waibl eine Auszeit nahm. Eine heftig diskutierte Schiedsrichter-Entscheidung brachte den 14:14-Ausgleich, und nach einem starken Zwischenspurt des DSC lagen die „Ladies“ plötzlich mit vier Punkten zurück. Erneut brauchten die Aachenerinnen in dieser Phase wieder zu viele Versuche, um die Angriffsbälle in Punkte umzumünzen, ein Angebot, bei dem die Dresdner Spielerinnen nicht lange überlegen mussten, ob sie die Einladung auch annehmen würden.

Positiver Nebeneffekt: Die 18-jährige Außenangreiferin Dora Grozer bekam in zwei Sätzen erneut ihre Einsatzzeiten. „Das war eine gute Erfahrung für sie für die Zukunft, auf einer Bühne wie Dresden zu spielen“, befand Rojko. „Und sie hat ihre Aufgabe auch gut gelöst.“

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