Vierte Niederlage in Folge für die „Ladies in Black”

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Doppelt hält nicht immer besser: Anika Brinkmann (rechts) und Jana Franziska Poll bei einer Ballannahme. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Die Bundesliga-Volleyballerinnen von Alemannia Aachen haben am Donnerstagabend das dritte Heimspiel in Folge verloren: Gegen den VfB Suhl musste sich das Team von Stefan Falter mit 1:3 (22:25, 25:21, 14:25, 22:25) geschlagen geben.

Nach 108 Spielminuten hatten sich die Gäste dank druckvoller Aufschläge und überlegener Athletik durchgesetzt. Die Alemannia stand über weite Strecken gut in der Blockarbeit, ließ aber vor allem gegen Ende des Spiels Durchschlagskraft im Angriff und in der eigenen Angabe vermissen. Zuvor hatte sich die Truppe um Kapitänin Karolina Bednarova mit einer beherzten Leistung immerhin den zweiten Satz geholt.

„Uns sind insgesamt zu viele Fehler unterlaufen, am Ende hat einfach die Konstanz gefehlt, analysierte Mittelblockerin Ciara Michel, beste Aachenerin an diesem Abend. „Wir müssen jetzt sehen, dass wir die in den letzten drei Spielen wieder rein bekommen.”

Bei den Gästen zeigte unter anderem Mareike Hindriksen, zuvor drei Jahre lang Publikumsliebling im Trikot der Alemannia, eine starke Vorstellung: „Ich habe mich sehr gefreut, wieder in Aachen zu sein. Als wir in die Halle gekommen sind, war ich ehrlich gesagt ganz schön nervös. Wir haben nicht immer konstant gespielt, Aachen hat gut geblockt, so war das Spiel bis zum Ende spannend.” Für ihre alte sportliche Heimat hat die Zuspielerin nach wie vor einiges übrig: „Klar, mir sind einige Steine vom Herzen gefallen, als der Sieg unter Dach und Fach war. Aber ich fühle mich einfach immer noch sauwohl hier.”

Zwar gerät für die Alemannia das vor wenigen Wochen ausgegebene Saisonziel Platz 6 damit in fast unerreichbare Ferne, Trainer Stefan Falter mochte seinen Schützlingen jedoch keinen Vorwurf machen: „Ich finde den Weg, den das Team geht, nach wie vor beachtlich: Da werden immer noch Kohlen nachgelegt, das Feuer brennt selbst Richtung Saisonende weiter.” Am Ostermontag treten die „Ladies” beim VT Aurubis Hamburg zum vorletzen Auswärtsspiel der Saison an.
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