Aachen - Trotz Niederlage gegen Stuttgart: „Ladies“ liefern großen Kampf

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Trotz Niederlage gegen Stuttgart: „Ladies“ liefern großen Kampf

Von: Roman Sobierajski
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Hohe Schmetterkunst: „Black Lady“ Nicole Oude Luttikhuis im Angriff gestern gegen Stuttgart. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Der Tabellenvierte der Volleyball-Bundesliga empfängt den Tabellendritten, das klingt nach einer ausgeglichenen und hart umkämpften Begegnung. Tatsächlich sahen die 1026 Zuschauer beim Aufeinandertreffen der „Ladies in Black“ Aachen und des MTV Stuttgart ein Topspiel, das für die „Ladies“ beim 1:3 (19:25, 25:23, 19:25, 25:27) das schlechtere Ende bereithielt.

Der erste Satz war über lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe. Erst kurz vor der zweiten technischen Auszeit zog das Gästeteam auf drei Punkte davon. „Wir haben immer eine Hand am Ball, sind immer aufmerksam“, befand Hallensprecher André Schnitker zu Recht, dass nur Kleinigkeiten fehlten. Dennoch war der Mannschaft von Trainer Giannis Athanasopoulos der Vorsprung nicht mehr zu nehmen, die Stuttgarterinnen gingen mit 1:0 in Führung.

Die „Ladies“ zeigten sich durch den Rückstand aber keineswegs geschockt, im Gegenteil: Die Aachenerinnen erarbeiteten sich schon zur ersten technischen Auszeit einen Vierpunkte-Vorsprung, den sie auch bis zum 16:12 nicht mehr hergaben. Doch dann wurde aus der eigentlich beruhigenden Führung in kürzester Zeit dank einer Ralley der Stuttgarterinnen ein 16:16. Sollten die „Ladies“ erneut ins Hintertreffen geraten?

Nein, denn nach der Auszeit, die Aachens Trainerin Saskia van Hintum nahm, schoben sich die Aachenerinnen dank der höheren Fehlerquote der Gäste beim Aufschlag und vor allem wegen der hervorragenden Blockarbeit der Aachenerinnen wieder mit zwei Punkten zum 21:19 in Führung. Stuttgart verkürzte, Aachen ging nach einem erneuten Aufschlagfehler wieder mit zwei Punkten in Führung. Stuttgart verkürzte, Aachen erarbeitete sich den ersten Satzball. Nicole Oude Luttikhuis vergab die erste Möglichkeit zum Satzausgleich, um dann doch den Punkt zum 25:23 zu machen.

Satzball zum Ausgleich vergeben

Die Wände der Stuttgarter Kabine dürften in der folgenden Zehn-Minuten-Pause gewackelt haben, denn die MTV-Spielerinnen kamen mit ordentlich Zug zurück in die Begegnung. Vor allem die Ex-Aachenerin Nika Daalderop wurde immer stärker und stellte den Aachener Block und die Feldabwehr vor größere Probleme. Stuttgart hatte zeitweise sechs Punkte Vorsprung, der Gästetrainer nahm dennoch vorsichtshalber eine Auszeit, nachdem die „Ladies“ auf 17:23 herankamen. Doch Daalderop machte die 2:1-Führung für Stuttgart klar.

Die Vorentscheidung? Weit gefehlt, die „Ladies“ schlugen unbeeindruckt zurück. Der Stuttgarter Trainer nahm bereits beim Stand von 1:5 seine erste Auszeit, Aachen machte trotzdem die folgenden vier Punkte. Athanasopoulos nahm beim 4:12 die nächste Auszeit, doch Aachen ging mit 16:10-Vorsprung in die zweite Auszeit. Doch dann machten seine Spielerinnen in der Folge Punkt um Punkt gut. Aachen erzwang den Satzball zum Ausgleich, Stuttgart wehrte ab und ging in Führung. Der zweite Matchball der Gäste saß dann.

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