Düren - Sven Anton macht drei Kreuze

Sven Anton macht drei Kreuze

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Zwei Kollegen im Gespräch: Neuzugang Tim Gourlay (links) und Libero Fabian Kohl sprechen sich vor dem Rottenburger Aufschlag ab. Foto: sis

Düren. Das angedrohte Schneechaos zwang zur frühen Abfahrt: Eigentlich sollte Evivo Düren am Samstag um 12.30 Uhr die Reise zum Auswärtsspiel beim SC Charlottenburg Berlin antreten. Aber weil Deutschland im Scheechaos versinken soll, begab sich die Expedition des Tabellendritten am Morgen bereits viereinhalb Stunden früher auf die Fahrt in den Osten der Republik.

Trainer Sven Anton verzichtete folglich angesichts des sportlichen Ausflugs in das Ungewisse auf das Vormittagstraining in der Heimat: „Dann trainieren wir halt nur am Vormittag vor dem Spiel, ”, kommentierte der Coach die Änderung der Vorbereitung auf das zweite Spiel innerhalb von vier Tagen lakonisch.

Die Frage, ob dem Sieg vom Donnerstag, als Evivo Düren in der Arena vor 900 Zuschauern den TV Rottenburg 3:1 (25:18, 20:25, 27:25, 25:9) in 101 Minuten niederrang (Spielbericht siehe Hauptsport), in der Bundeshauptstadt der zehnte Sieg in Folge nach acht erfolgreichen Partien in Meisterschaft und Pokal gegen Erstligisten und einem Cupsieg gegen Zweitligist Leverkusen folgt, entlockt dem Trainer die Antwort: „Die Chancen stehen 50:50.”

Evivo wird wie immer in Berlin vor einer schweren Aufgabe stehen. „Wenn der SCC so wie beim 3:0 im ersten Meisterschaftsspiel agiert, sieht es nicht gut aus. Wenn er aber wie beim Pokalaus spielt, sind unsere Chancen gut.”

Zumal Evivo mit einem Pfund wuchern kann, das dem SCC nicht vergönnt ist: „Wir können locker und selbstbewusst in die Partie gehen, weil wir doch besser da stehen als erwartet”, freut sich Renzo Verschuren auf den Vergleich, zumal er sicher ist: „Der SCC muss doch unbedingt gewinnen, sonst gibt es da große Probleme.”

Probleme hat Düren nicht erst seit Freitag wegen seiner Personalprobleme. Während der SCC alle Mann aufbieten kann, fahren zwar bis auf Alex Mayer die übrigen 13 Profis mit nach Berlin, doch werden Niklas Rademacher, Rene Reinaerts und Michael Olieman die Partie nur als Zuschauer verfolgen können.

Während Nicolai Kracht wieder für Neuzugang Tim Gourlay („Er hat bei seinem ersten Spiel bis zu seiner Auswechslung im Rahmen seiner Möglichkeiten gespielt”, so Anton), in die Startformation rückt, ließ der Coach offen, welcher der drei Mittelblocker zunächst weichen muss. Ansonsten ist Sven Anton nur froh, wenn er wieder in Düren angekommen ist: „Dann mache ich drei Kreuze!”
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