Aachen - Suhl erteilt „Ladies in Black“ eine Lehrstunde

Suhl erteilt „Ladies in Black“ eine Lehrstunde

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
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Sollte mehr Schwung ins Aachener Zuspiel bringen: Ron Ponte bekam einen Kurzeinsatz gegen Suhl.
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Das Team von Trainer Mark Rojko unterlag mit 0:3 (20:25, 15:25, 18:25) gegen den früheren VfB Suhl.

Aachen. Die Spielerinnen des Volleyball-Bundesligisten „Ladies in Black“ Aachen saßen nach Spielende mit leeren Augen auf dem Hallenboden, Trainer Marek Rojko studierte kopfschüttelnd die Matchstatistik. „Man hat in einer Saison immer ein, zwei Spiele dieser Art“, meinte der 36-Jährige. „Aber gerechnet hat niemand von uns mit solch einer Niederlage.“

Statt eines packenden Kampfes sahen die 1027 Zuschauer in der ausverkauften Halle an der Neuköllner Straße fast eine Lehrstunde der Gäste aus Suhl, die die Aachenerinnen bei ihrem 3:0-Sieg (25:20, 25:15, 25:18) förmlich überrollten. Selbst Gästetrainer Sebastian Leipold räumte überrascht ein, „man habe schon ein wenig Angst vor dieser Partie gehabt. Man weiß ja, was hier los sein kann.“

Was tatsächlich los war, das war eine stabile Annahme bei den VolleyStars Thüringen und eine fast schon beängstigende Klasse bei den Aufschlägen, die die „Ladies“ ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte, das eigene planvolle Aufbauspiel fast zum Erliegen brachte und die Möglichkeiten im Angriff auf lange Bälle auf die Außenangreiferinnen beschränkte. „Suhl hatte in jeder Situation die bessere Antwort“, räumte Laura Weihenmaier nach der wohl schlechtesten Saisonleistung ein. „Und uns ist zum Schluss nichts mehr eingefallen.“

Dabei hatten die „Ladies in Black“ beim Kampf um das Erreichen der direkten Play-off-Plätze den ersten Satz eigentlich fest im Griff und ein glückliches Satzende beim Stand von 20:17 fest vor Augen gehabt. Doch dann stellte den Aufschlag um, und Claudia Steger sorgte mit ihrem starken Service dafür, dass die VolleyStars Punkt um Punkt einfuhren und den Satz mit 25:20 beendeten. „Suhl ist das aufschlagstärkste Team in der Bundesliga“, musste Aachens Trainer neidlos einräumen. Seine Spielerinnen brauchten den kompletten zweiten Satz, um sich davon zu erholen, und waren nach dem 15:25 auch im letzten Durchgang nicht mehr wirklich auf Augenhöhe.

Den großen Knacks befürchtet Laura Weihenmaier aber nicht: „Das wirft uns nicht aus der Bahn, jetzt müssen wir die Punkte in Potsdam holen.

Aachen: Bednarova, Beliën (Rejzovic), Stoltenborg (Ponte), Weihenmaier (Salomäki), Crkonova, Scott, Valachova

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