Düren - Spannender hätte es kaum sein können

Spannender hätte es kaum sein können

Von: jan/kin
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Starke Leistung gestern Abend: Till Lieber, Felix Isaak, Sven Anton und Michael Olieman (von links). Gereicht hat es leider trotzdem nicht. Foto: Jansen

Düren. Am Mittwoch war Endstation im Abenteuer Europapokal. Im Viertelfinale sind die Volleyballer von Evivo Düren knapp an den Polen von Asseco Resovia Rzeszów gescheitert. 2:3 (25:22, 18:25, 25:23, 25:27 und 7:15) verlor die Mannschaft von Sven Anton das Spiel im Viertelfinale gegen den haushohen Favoriten aus dem neuen Volleyball-Paradies am Rande der Karpaten und unweit der ukrainischen Grenze.

Dabei hat Evivo sich auf dem europäischen Parkett blendend verkauft, nicht zuletzt auch Dank der tollen Unterstützung der heimischen Fans. Die Arena war zwar mit knapp 800 Zuschauern nicht wirklich gut besetzt, mutierte aber trotzdem während eines äußerst spannenden Spiels immer mehr zum Hexenkessel.

Riesengroßer Jubel

Und auch trotz der Niederlage war der Jubel nach genau 99 Minuten Volleyball vom Allerfeinsten riesengroß, „Düren, Düren” brüllten die Moskitos. Vom Auspfeifen der Mannschaft wie nach dem letzten Heimspiel gegen die „Netzhoppers” wollte keiner etwas wissen. Die Truppe um Zonzon, Michael Olieman und Merten Krüger hat einfach viel zu gut gespielt. Trotzdem ist die Truppe von Sven Anton jetzt raus aus dem CEV-Pokal und kann sich nach dem Ausscheiden aus dem deutschen Volleyballpokal jetzt nur noch in der Bundesliga behaupten.

Aber was haben Dürens Bundesligisten eigentlich von ihrem Europapokal-Abenteuer, das die Mannschaft nach Antwerpen, Bukarest und eben Rzeszow führte?

„Na was schon?”, fragte Dürens verletzter Abwehrchef Fabian Kohl. „So weit ist Düren doch international doch noch nie gekommen. Wir konnten sehr viel Erfahrung sammeln”, sagte der Abwehrchef, der am Knie operiert worden ist, ohne zu vergessen, dabei seiner Stimme einen Unterton von Stolz zu verpassen.

Und Kohl hat Recht: Bis ins Viertelfinale eines internationalen Wettbewerbs ist Evivo noch nie vorgedrungen. In den beiden Champions League-Jahren hatte die Mannschaft aus Düren jeweils die Gruppenphase nicht überstanden. Jetzt gelte es, auch in der Bundesliga endlich wieder eine starke Leistung aufs Feld zu bringen, so Kohl mit Blick auf die wichtige Begegnung am kommenden Samstag um 19.30 Uhr zu Hause in der Arena Kreis Düren gegen Bottrop.
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