Siegesserie der „Ladies“ reißt gegen Vilsbiburg

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Kein Durchkommen für Aachens Außenangreiferin Nika Daalderop (rechts) gegen den Vilsbiburger Doppelblock. Foto: Wolfgang Fehrmann

Aachen/Vilsbiburg. Eigentlich waren es allerbeste Vorzeichen, die die „Ladies in Black“ Aachen am Wochenende mit auf die 650 Kilometer lange Reise Richtung Landkreis Landshut nahmen: Viermal in Folge war die Mannschaft von Aachens Trainerin Saskia van Hintum in der Volleyball-Bundesliga zuletzt als Sieger vom Platz gegangen, während die Roten Raben Vilsbiburg in den letzten drei Begegnungen den Kürzeren zogen.

Doch Serien reißen ja gerne dann, wenn man es am wenigsten braucht – und so endeten gleich beide: die schwarze der Roten und die weiße der Schwarzen. Die Mannschaft von Trainer Jonas Kronseder setzte sich mit 3:1 (25:22, 25:21, 23:25, 25:21).

Dabei war in der 101-minütigen Auseinandersetzung vor 1099 Zuschauern durchaus mehr die drin für die „Ladies“: Alle vier Durchgänge waren hart umkämpft, die Aachenerinnen lagen in den ersten drei Sätzen zur zweiten technischen Auszeit jeweils vorn, doch war der Siegeswille auf Seiten der Gastgeberinnen diesmal ausgeprägter als bei den „Ladies“. „Spiele gegen Aachen sind immer schwer“, meinte Vilsbibirgs Trainer Jonas Kronseder im Anschluss. „Wir haben sehr konzentriert gespielt und unseren taktischen Plan durchgebracht. Das hat im Endeffekt den Ausschlag gegeben.“

Tessa Polder in der Startformation

Dabei hatten die „Ladies“, bei denen Tessa Polder für Anna Kalinovskaya in die Startformation gerückt war, auch in der Anfangsphase gute Chancen, in Führung zu gehen und die Vilsbiburgerinnen so unter Druck zu setzen. Doch die Gastgeberinnen machten im ersten Satz aus einem 17:18-Rückstand ein am Ende klares 25:22. Auch aus dem knappen 16:15 für die „Ladies“ machten die Roten Raben die 2:0-Satzführung nach 48 Minuten. Aachens Trainerin probierte alles, brachte nun doch die weißrussische Mittelblockerin zu Beginn des dritten Satzes und versuchte auch den Doppelwechsel auf Zuspiel und Diagonalangriff. Trotzdem sah es kurz vor Ende des dritten Durchgangs so aus, als könnten die Vilsbiburgerinnen die Begegnung ohne eigenen Satzverlust für sich entscheiden. Doch dann drehten die „Ladies“ beim Stand von 20:23 den Spieß um, machten ihrerseits fünf Punkte in Folge und verkürzten zum 1:2-Satzrückstand.

Ein entscheidender Ruck ging dann im letzten Abschnitt nicht mehr durch die Reihen der Aachenerinnen: Der vierte Satz sah zwar in den ersten beiden Dritteln ständig wechselnde Führungen, doch dann setzten sich die Vilsbiburgerinnen zur zweiten technischen Auszeit vorentscheidend auf vier Punkte Vorsprung ab – und ließen sich diesmal den Sieg nicht mehr nehmen: Mittelblockerin Barbara Wezorke verwandelte den dritten Matchball. Trotz der Niederlage verbleiben die „Ladies“ auf Tabellenplatz acht, doch das Erreichen der direkten Play-off-Qualifikation rückt in immer weitere Ferne.

Aachen: Stoltenborg (Neuhaus), Adams, Stoeten, Baciu (Dowd), Daalderop (Oude Luttikhuis), Polder , Knip, Kalinovskaya

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