Schmettern sich Powervolleys und „Ladies in Black“ ins Halbfinale?

Von: sis/rom
Letzte Aktualisierung:
13407150.jpg
Fokussiert auf das Duell mit Potsdam: „Lady in Black“ Nicole Oude Luttikhuis. Foto: Andreas Steindl
13406429.jpg
Optimistisch vor dem Duell mit Herrsching: Dürens Michael Andrei & Co. Foto: Conny Kurth

Düren/Aachen. Eigentlich schauen Spieler und Trainer des Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys weniger auf Ergebnisse, sondern eher auf ihre Weiterentwicklung. Sie wollen sich stetig verbessern. Und wenn dies am Ende des letzten Ballwechsels feststehen würde, wäre die Verlustpartie für sie nicht unbedingt tragisch.

Allerdings steht heute ab 19.30 Uhr eine Pokalpartie an. Und Pokalpartien sind K.o.-Spiele. Folglich sollten die Dürener nicht nur ihren Entwicklungsprozess fortsetzen, sondern die Viertelfinal-Partie gegen den TSV Herrsching in der Arena Kreis Düren auch gewinnen. Und so sagt denn Kapitän Jaromir Zachrich: „Klar, wir wollen siegen. Schließlich würde uns mit dem Einzug in das Halbfinale nur noch ein Sieg zum Endspiel in Mannheim fehlen.“

Gegen das Team vom Ammersee kann Coach Tommi Tiilikainen aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler haben die Reise ins Land der Brandenburger und den Sieg bei den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen gut überstanden. Am Montag stand regeneratives Training im Fitnessstudio an, am Dienstag zwei normale Trainingseinheiten.

Die Bilanz gegen die Bayern, die von sich selbst behaupten, sie seien der „Geilste Club der Welt“, ist positiv. Die bisherigen Aufein-andertreffen entschieden die Dürener für sich. Aber Zachrich warnt: „Herrsching vermarktet sich zwar als Spaßverein, aber da steckt mehr dahinter, auch weil der TSV einen gut eingespielten Kader hat. Folglich müssen wir uns weiterentwickeln, um zu gewinnen.“

Zwei Niederlagen

Gute Erinnerungen haben die „Ladies in Black“ Aachen nicht unbedingt an den SC Potsdam: Die beiden glatten Dreisatz-Niederlagen gegen die Potsdamerinnen bedeuteten das Saisonende in den Pre-Play-offs der vergangenen Saison, es folgten der Kampf gegen die Insolvenz und der Neuanfang mit komplett neuformierter Mannschaft und Trainerteam.

Heute (19.30 Uhr) treffen die „Ladies“ nun wieder auf den SCP, und es geht um nicht weniger als den Einzug ins Halbfinale des deutschen Volleyball-Pokals. So oder so: Es wird auf jeden Fall das letzte Pokalspiel in diesem Jahr sein, das die Zuschauer im „Hexenkessel“ an der Neuköllner Straße zu sehen bekommen. Denn nach den Auflagen der Volleyball-Bundesliga müssen die Begegnungen der „Ladies“ ab dem Halbfinale in einer anderen Halle ausgetragen werden.

Für die Aachener eher ein Zuschussgeschäft als ein Platz an den Fleischtöpfen, denn Verbands-Prämien für das Erreichen der nächsten Runde fließen nicht, dafür wird aber die Hallenmiete – vor-aussichtlich in Düren – fällig.

Auch sportlich wird das Kräftemessen mit Potsdam keine leichte Aufgabe, der Verein hat sich kräftig verstärkt, unter anderem mit der früheren Aachenerin Ivona Svobodnikova (Mittelblock), der Ex-Schwerinerin Denise Imoudu (Zuspiel) und der Diagonalangreiferin Kimberley Drewniok.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert