Powervolleys wuchten sich ins Halbfinale

Von: Guido Jansen
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Danke, Romans: Rudy Verhoeff (l.) gratuliert Romans Sauss zur brillanten Leistung. Foto: Guido Jansen

Düren. Ihre Leichtigkeit haben die SWD Powervolleys Düren am Mittwochabend nicht wiedergefunden. Trotzdem steht Düren im Halbfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft und trifft jetzt ab dem Wochenende 8./9. April auf den VfB Friedrichshafen.

Mit einer Energieleistung und einer beeindruckenden Steigerung während der Partie konnte die Mannschaft von Trainer Tommi Tiilikainen die SVG Lüneburg von Coach Stefan Hübner im dritten Spiel des Viertelfinales niederringen. 23:25, 25:22, 25:20, 25:19 lauteten die Satzergebnisse vor rund 1800 Zuschauern in Düren. Das große Ziel vom Halbfinale, das die Macher der Powervolleys ausgegeben haben, ist damit erreicht.

Mehr noch: Die Tatsache, dass Tiilikainens Team den Angstgegner bezwingen konnte, gegen den man bisher jedes Entscheidungsspiel verloren hatte, sollte Düren einen großen Schub geben. Ab sofort sind die Powervolleys den Druck los, gewinnen zu müssen.

Ab sofort heißt der Gegner nicht mehr Lüneburg, dessen Team es wie kein anderes geschafft hat, mit seinen enorm starken taktischen Aufschlägen den Nerv der Powervolleys zu treffen. Jetzt geht es gegen Friedrichshafen, und Düren hat im Hinterkopf, dass es das einzige Team ist, das den VfB in dieser Saison überhaupt geschlagen hat.

Das Brett, das Düren am Mittwoch bohren musste, war dick. Und es wurde nach dem ersten Satz noch dicker, als es Lüneburg gelang, die Powervolleys nach einer Vier-Punkt-Führung wieder einzufangen und den Satz noch zu gewinnen. „Volleyball ist kein Ponyhof mit Regenbogen. Wenn du ganz nach oben willst, dann musst du in den Momenten, in denen es schwer wird, noch stärker werden“, sagte der Trainer. „Und genau das haben wir gemacht.“

Tiilikainens Team schüttelte sich kurz und kam zurück dank Angreifer Romans Sauss. Der Lette feierte eine tolles Comeback. „Ich kann mich da nur bei Jay bedanken, der mir so viel Vertrauen geschenkt hat“, sagte Sauss in Richtung des Spielmachers Jay Blankenau.

Die Entscheidung fiel in Satz vier, als Tomi Rumpunen direkt zu Beginn zwei fast unmögliche Bälle in der Abwehr holte. Sauss und der ebenfalls starke Marvin Prolingheuer nutzten die Chancen zum Gegenangriff mit großer Wucht, Düren führte 11:5, Lüneburgs Widerstand war gebrochen.

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