Düren - Powervolleys verlieren mit 2:3, verteidigen aber Platz vier

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Powervolleys verlieren mit 2:3, verteidigen aber Platz vier

Von: Franz Sistemich
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Streckt sich vergebens im Block: Dürens Tim Broshog. Foto: Jansen

Düren. Die SWD Powervolleys haben den Ansturm auf den vierten Platz zunächst abgewehrt. Die Festung Arena Kreis Düren ist nicht gleich beim ersten Angriff gefallen. Aber: Die Hypo Tirol Alpen Volleys aus Innsbruck und Haching stürmten als erstes Bundesliga-Team in dieser Saison Dürens Heimspielstätte.

Die deutsch-österreichische Kombination siegte 3:2 (25:16, 25:22, 22:25, 20:25, 15:13). Die Gastgeber behaupteten mit diesem Punktgewinn den vierten Platz. Doch Stefan Falter, der Trainer der Hausherren, war bedient: „Wir haben im dritten und vierten Satz vieles sehr gut gemacht, beispielsweise intelligent angegriffen, aber in der Annahme haben wir nicht sicher gestanden.

Im Tiebreak hatten wir drei direkte Annahmefehler. In diesem Element müssen wir unserer jungen Spielern weiter intensiv arbeiten und hoffen, dass Roman Sauss bald wieder spielen kann.“ Auf Dirk Westphal wird der Coach noch einige Woche verzichten müssen.

Konsterniert musste Dürens Trainer Stefan Falter teilweise dem Verlauf des ersten Satzes zuschauen: Die Gäste waren seinen Spieler in allen Belangen überlegen. Die Aufschläge stellten Dürens Annahme vor Probleme, der Gäste-Block griff beherzt zu, und die Angreifer setzten sich durch.

Zuspieler Gelinski, die brasilianische Neuverpflichtung der Alpenvolleys, durfte seine Angreifer nach Herzenslust und wirkungsvoll in Szene setzen. Zweimal sah sich Falter gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Doch weder beim 2:6 noch beim 6:14 zeigte sie Wirkung. Der Satzverlust nahm seinen Lauf.

Und Hallensprecher Helmut Schmidt bemühte eine asbach-uralte vermeintliche Weisheit: „Wer 1:0 führt, der stets verliert.“ Sie schien zu sich bewahrheiten. Die Anfangsphase des ersten Satzes wiederholte sich, nur dass Düren dominierte. Die Gastgeber gingen 5:1 in Front. Die Auszeit der Gäste verpuffte wirkungslos.

Aber: Die Volleyballer aus Innsbruck und Haching drückten dem Satz nun immer mehr ihren Stempel auf. Dürens junge Annahme hielt dem Druck nicht stand. Ausgleich und Führung der Gäste waren die logische Konsequenz. Und der Gewinn des zweiten Satzes ebenso. Symptomatisch der 25. Punkt für die Gäste: Eine schlechte Dürener Annahme flog über das Netz, die Deutsch-Österreicher bedankten sich und legten den Ball zur 2:0-Satzführung ins gegnerische Feld (25:22).

Und es begann wieder schlecht für die Hausherren, bei denen selbst Libero Blair Bann eine Annahme versprang. 14:8 führten die Alpenvolleys. Sie schienen dem 3:0-Auswärtssieg sehr nahe. Nun aber kämpfte sich Düren Punkt für Punkt heran. Und schaffte die Wende: Marvin Prolingheuer und Karli Allik schlugen drei Asse, der von Allik führte zur 18:17-Führung. Die ließen sich die Gastgeber nicht mehr nehmen. Edvart Buivids schmetterte zum 25:22.

Den Schwung des so wichtigen Satzgewinns nahmen die Hausherren aber nicht mit in den vierten Abschnitt. Denn sie lieben es anscheinend, dem Publikum spektakuläre Partien zu bieten. Sie gestatteten den Gästen die 11:5-Führung. Und drehten dann den Satz. Mit dem Block packten sie zu, speziell Tim Broshog und Julius Firkal setzten den Alpenvolleys mit ihren Aufschlägen zu, die Gäste beendeten ihre Angriffe mit Bällen jenseits der Feldbegrenzung. Die Gäste waren verunsichert. Düren erzwang erneut mit einer Energieleistung den Tiebreak.

Und der war wieder nichts für schwache Nerven. Druckvolle Aufschläge, gute Feldabwehr und intelligente Feldabwehr führten zum 7:3 für Düren. Das bessere Ende hatten die Gäste aber für sich (15:12). Der Grund: Siehe die Worte des Dürener Trainers.

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