Düren - Powervolleys können sich jetzt beweisen

Powervolleys können sich jetzt beweisen

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Der Trainer und sein Kapitän: Tommi Tiilikainen und Jaromir Zachrich erwarten bei den United Volleys Rhein Main eine interessante und spannende Begegnung. Foto: Guido Jansen

Düren. Die erste Begegnung der Spielzeit 2016/2017 endete mit einer Heimniederlage: Die SWD Powervolleys zogen in der Arena Kreis Düren gegen die United Volleys Rhein Main den Kürzeren – 0:3 hieß es zum Auftakt. Die Niederlage wurmte zwar etwas, aber sie schmerzte nicht.

Denn: „Wir standen am Beginn unserer Findungsphase, die Gäste spielten mit der Mannschaft des Vorjahres“, erklärte Dürens Mannschaftskapitän Jaromir Zachrich.

Die Rheinländer hatten in der Vorbereitungsphase noch nicht einmal eine Handvoll Testpartien bestritten. Das neu formierte Team der Powervolleys wehrte sich vergeblich gegen ein eingespieltes Team. Und Jaromir Zachrich erinnert sich: Michael Warm, der Coach der Gäste, habe zu ihm gesagt, dass er froh sei, „dass die United Volleys direkt zu Beginn der Spielzeit gegen Düren spielen durften und nicht erst später in der Hinrunde.“

Nun steht das Rückspiel in der Frankfurter Fraport-Arena an. Morgen um 16 Uhr erfolgt der erste Aufschlag. Und Zachrich freut sich auf diese „interessante schwierige Begegnung“, weil nun auch die Powervolleys eine eingespielte Mannschaft sind.

Gewiss, in mancher Partie kam die Qualität der Dürener nicht so zu Zuge. Beispielsweise bei der Heimniederlage gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen oder jüngst bei der Niederlage in der Arena gegen Meister Berlin Recycling Volleys. „Die Partie war aber auch eine, in der nichts so gefluppt hat, wie wir es uns vorgestellt haben.“ Oder wie Trainer Tommi Tiilikainen es formulierte: „Wir haben zwar ordentlich gespielt, aber es reicht nicht, damit zufrieden zu sein, wenn man gegen Berlin auf Augenhöhe spielen kann. Das sind dann halt doch ein paar Prozent zu wenig.“

Nun ist der Trainer aus Finnland zuversichtlich, dass seine Mannschaft eben diese paar Prozent mehr gegen die United Volleys abrufen kann. Seine Zuversicht stützt sich auch auf die positiven Eindrücke aus dieser Trainingswoche. Die bestätigt der Spielführer: „Wir haben sehr gut trainiert. Und deshalb glaube ich, dass wir in Frankfurt anders auftreten werden als gegen die Berliner, gegen die wir nicht schlau gespielt haben.“ Gegen das Team von der Spree agierte Düren nicht wie Düren, sondern spielte Volleyball wie Berlin. Nur das konnte Berlin halt besser.

Dass die Aufgabe am morgigen Sonntag beim Tabellendritten für den Vierten der Liga keine leichtere als die Herausforderung Berlin sein wird, dürfte außer Frage stehen. Die Vorzüge des Gegners fasste Zachrich so zusammen: „Die United Volleys spielen unaufgeregt und abgeklärt, sind taktisch extrem gut organisiert und stellen ein kompaktes junges Team dar, das wie eine routinierte Veteranenmannschaft agiert.“

Ein Ausfall

Düren täte gut daran, diese vorletzte Partie der Hauptrunde nach Möglichkeit zu gewinnen: Im Kampf um den vierten Platz sitzt den Powervolleys die SVG Lüneburg im Nacken. Mit einem Erfolg würde sich Düren Rang vier vorzeitig sichern. Tommi Tiilikainen blickt jedenfalls mit Spannung dem Anpfiff entgegen: „Wir können uns Sonntag beweisen“, sagte er mit Blick auf die Hinspielniederlage. Elf seiner Spieler stehen ihm für diese Aufgabe zur Verfügung. Nur Ossi Rumpunen fällt noch aus.

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