Powervolleys: Hübner lehrt Michael Andrei die nötige Ruhe

Von: Franz Sistemich
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Das Spiel gegen den TV Ingersoll Bühl war nicht das des Michael Andrei. Gegen die SVG Lüneburg will der Mittelblocker der SWD Powervolleys wieder seine wahre Stärke zeigen und mit seinem Team gewinnen. Foto: jan

Düren. Diese Bundesliga-Saison ist noch recht jung. Erst fünf Spieltage sind in der Meisterschaftssaison 16/17 gespielt. Und die SWD Powervolleys bestreiten am Sonntag bereits ihr viertes Heimspiel. Nach den United Volleys, dem VfB Friedrichshafen und dem TV Ingersoll Bühl heißt der Gegner SVG Lüneburg.

Wenn um 18 Uhr in der Arena Kreis Düren der erste Aufschlag erfolgt, gibt es für die Dürener ein zweifaches Wiedersehen. Stefan Hübner, der Trainer der SVG, spielte einst bei den Hausherren, wirkte auch als Co-Trainer an der Rur. Matthias Pompe, der Annahmespieler und Außenangreifer, stabilisierte drei Spielzeiten Dürens Annahme und sorgte für so manch wertvollen Punkt.

Vom Stefan Hübner profitierte auch Michael Andrei. Der Neuzugang auf der Position des Mittelblockers weiß die Vorzüge von Hübner als früherer Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft zu schätzen: „Ich habe so einiges von ihm gelernt“, sagt Andrei. „Er hat mir beigebracht, ruhiger in meinen Aktionen zu werden, das Spiel besser zu lesen. Deshalb reagiere ich jetzt mehr, als dass ich eine wahrscheinliche Angriffsoption des Gegners erwarte und schon entsprechend hochspringe.“ Immer besser gelinge ihm diese Umstellung, sagt Andrei, der die Partie am Sonntag durchaus als ein „Sechs-Punkte-Spiel“ ansieht.

Noch liegen die Lüneburger, die ihre dritte Spielzeit in der deutschen Eliteliga bestreiten, mit einem Spiel mehr einen Platz und einen Punkt vor den Hausherren auf Platz Vier. Gewonnen hat die Mannschaft aus der Heide bisher gegen die drei Schlusslichter der Liga VCO Berlin, TV Rottenburg und Solingen Volleys. Verloren hat sie gegen den VfB Friedrichshafen und die Berlin Recycling Volleys.

Gewinnen die Dürener, ziehen sie an den Lüneburgern vorbei und können mit einem weiteren Sieg einen kleinen Vorsprung erzielen.

Vielleicht entscheidet die Qualität auf der Annahme- und Außenposition die Begegnung.„Ich bin mal gespannt, wie sie den Fortgang der dominanten Kanadier auf diesen Positionen verkraftet haben“, fragt sich Andrei.

Auf jeden Fall darf sich Düren keine Leistungsschwankungen wie beim Pokal-Aus gegen den TSV Herrsching und beim Fünf-Satz-Sieg gegen Bühl erlauben. „Gegen Bühl waren wir nach der Niederlage gegen Herrsching zunächst etwas verunsichert, dann haben wir die Meisterschaftspartie auch wegen unserer mentalen Stärke noch gewonnen. Diesen Erfolg sollten wir jetzt mitnehmen in die Partie gegen die Lüneburger“, wünscht sich Andrei. Und weil der eingewechselte Kapitän Jaromir Zachrich zum Beispiel mit seinen Aufschlägen die Gäste verzweifeln ließ, freut sich Andrei, dass sein etwas unglücklicher Tag ohne Folgen blieb: „Da können wir doch froh sein, dass wir drei Mittelblocker auf einem solch hohen Level haben.“

An diversen Feinabstimmungen haben Spieler und Trainer in dieser Woche gearbeitet: „Für mich ist es wichtig, dass wir uns Tag für Tag im Training und auch von Spiel zu Spiel verbessern“, sagt der Coach der SWD Powervolleys.

Dies sind eben Tommi Tiilikainens Ziele: verbessern und gewinnen. In der Reihenfolge.

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