Powervolleys: Glatter Sieg im ersten Spiel des Jahres

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
11586010.jpg
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten: Den Powervolleys ist im ersten Heimspiel 2016 ein 3:0-Erfolg gegen Königs Wusterhausen gelungen.

Düren. Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren hat die ersten Punkte im Jahr 2016 eingefahren, dabei taten sich die Hausherren sich im ersten Satz noch schwer. Gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee sicherten sich die Hausherren diesen Abschnitt am Samstagabend nur 26:24.

Dann aber dominierten die Hausherren die Partie, gewannen die beiden folgenden Abschnitte 25:13 und 25:22. Am Ende also durften der Tabellenvierte und seine rund 1200 Fans dank des 3:0 drei wichtige Punkte bejubeln.

Und so befand Routinier Matthias Pompe: „Wie erwartet haben wir uns im ersten Spiel nach der Winterpause zu Beginn schwer getan. In allen Elementen haben wir uns im ersten Satz stets wieder kleine Fehler erlaubt. Aber wir haben dann immer besser ins Spiel gefunden.“

In der Tat sahen die Zuschauer in der Arena Kreis Düren einen durchwachsenen Start ihrer Heimformation. Immer wieder wackelte die Annahme um Abwehrchef Blair Bann, der – wie Landsmann und Mittelblocker Rudy Verhoeff – erst Mitte der Woche von der kanadischen Nationalmannschaft zurückgekehrt war.

Die Abstimmung funktionierte noch nicht richtig. Dürens Trainer Anton Brams wechselte: Jan Philipp Marks kam für Dennis Barthel. Allerdings kam es nach wechselnden Führungen doch noch zu der Situation, dass die Gäste 24:23 führten. Die Hausherren wehrten aber den Satzball ab, und Jan Philipp Marks schmetterte zum Dürener 26:24. Der Bann war gebrochen.

Im zweiten Abschnitt hielten die Gäste, die vom ehemaligen Dürener Coach Mirko Culic trainiert werden, bis zum 5:5 mit. Die Fehler bei den Netzhoppers häuften sich, die Dürener, speziell Diagonalangreifer Sebastian Gevert, ließen sich nun hoch über dem Netz immer weniger stoppen. Die Hausherren bauten den Vorsprung kontinuierlich aus.

Anton Brams gab Aktiven Spielpraxis, die bisher nur wenige oder noch gar keine Einsatzzeiten hatten. Brook Sedore ging in die Annahme, Mittelblocker Michael Parkinson kam nach Fußoperation und langer Reha zu seinem ersten Einsatz. Und er punktete mehrmals. Diagonalangreifer Marvin Prolingheuer und Zuspieler Matt West hielten auch das Niveau hoch. So sah es im dritten Satz ebenfalls nach einem deutlich Satzgewinn aus.

Die Hausherren führten 24:19, als Gäste-Mittelblocker Paul Sprung zur Grundlinie schritt. Bei seinen gefährlichen Flatteraufschlägen wankte Düren, die Netzhoppers verkürzten auf 22:24. „Sprungs Flatteraufschläge kommen aber auch mit einer viel höheren Geschwindigkeit über das Netz als die Flatteraufschlage der meisten anderen Spieler. Die sind sehr schwer zu nehmen“, sagte Marvin Prolingheuer. Dann aber erlöste Rudy Verhoeff die Hausherren mit dem 25. Punkt.

Am Mittwoch erwarten die Dürener das italienische Spitzenteam Sir Safety Perugia im Viertelfinalhinspiel des CEV-Pokals. „Wir haben keinen Druck, können frei aufspielen, aber wir müssen schon eine Schüppe drauflegen“, sagte Matthias Pompe. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert